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 Exsecratio Musicae - Spielerliste 
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Anarchistin v. D.
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Beitrag Exsecratio Musicae - Spielerliste
Exsecratio Musicae - Spielerliste



Hier werden die von der Spielleiterin genehmigten Steckbriefe der einzelnen Charaktere gepostet.

Genehmigte Charaktere:

Blanc, Jérôme (Scaramouche)
Hofstadler, Anna Maria (Scaramouche)
McEntire, Claude (Nefertina)
McGregor, Gabrielle Victoria (Eddie)
McKinsey, Oliver (Akane)
Tapping, Amanda Samantha (Scaramouche)
Taylor, Richard (Ricola)
Winterfeld, Aaron (Akane)
8 Charaktere; 4 Spieler (1 SL)


Regeln & Story
Kompendium
Anmeldungen
Diskussionen
Auskopplungen
Spielfeld (Kapitel 3)

Kapitel 2


6. Sep 2009 22:18
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Anarchistin v. D.
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Beitrag Re: Exsecratio Musicae - Spielerliste
Name: Amanda Samantha Tapping
Alter: 32 Jahre
Geschlecht: weiblich

Aussehen:
Amanda ist mit einer Größe von ungefähr 1.70m eine junge Frau, mit kastanienbraunem, gelocktem Haar, dass ihr bis zu den Schultern fällt. Sie hat eine etwas rundliche Statur, mag es aber nicht sich allzu feminin anziehen zu müssen. Samantha trägt lieber nette Shirts und die passenden Hosen dazu – viel bequemer als Röcke. Einen Grundsatz hat sie aber: Bunt soll es sein! Einfarbig ist doch langweilig, und wenn man schon soviel Farben kennt, dann sollte man sie auch nutzen (egal wo.). Außerdem trägt die Frau auch sehr gerne Hüte, egal welcher Art. Auf Kopfbedeckungen steht sie. Trotzdem schminkt sie sich nur so wenig wie möglich, da sie einfach findet, zuviel Make-up verdirbt die eigentliche Schönheit (In ihrem Beruf ist dass wieder eine andere Sachen natürlich gehört sie da geschminkt.)
Doch im Privaten vermeidet sie es stark, sie hat ja eigentlich auch keinen Grund dazu. Aufgeweckte, grüne Augen, eine schmale Nase und volle Lippen lassen sie nicht hässlich erscheinen; im Gegenteil. Ohrringe trägt sie drei – eines auf dem linken und zwei auf dem rechten Ohr, wobei die meistens durch ihre dichten Haare verdeckt werden. Sie hat immer ein Lächeln auf den Lippen, und das trägt zusätzlich zu ihrer warmen Ausstrahlung bei.
Bild: Einmal Amanda, bitte sehr.

Charakter:
Amanda kann man eigentlich mit ein paar Worten sehr treffend beschrieben: Sie ist ein Mädchen im Körper einer Frau. Denn so verhält sie sich eigentlich sehr oft. Eine Person voller Lebensfreude, die es nicht einsieht, immer so stur, bieder und ernst zu sein wie die meisten Erwachsenen. Immer ein Lächeln auf den Lippen, hat sie die natürliche Begabung, die meisten Menschen wenigstens zum Lächeln zu bringen. Sie weiß, wie sie auf Menschen zugehen muss, um positive Resonanz zu erhalten, und mit ihrer Ausstrahlung schafft sie das auch locker. Eine Person, die immer als erste dabei ist, wenn es irgendetwas Neues gibt, und immer zur Stelle, wenn man jemanden zum Ausheulen braucht. Liebend gern stürzt sie sich in neue Abenteuer, egal wie verquer sie sein könnten, die heutige Gesellschaft ist doch langweilig genug. Sie ist redet zwar wirklich gerne – das Schnellsprechen hat sie sich durch ihre Ausbildung inzwischen abgewöhnt – doch sie hört dafür auch genauso gerne zu, denn was man aussendet, soll man auch empfangen. Ihr Lieblingssatz ist ‚Das wird schon’ und mit dem kann so fast immer rechnen, wenn man mit ihr über ein Problem gesprochen hat. Optimismus in Person kann man zu ihr sagen, obwohl sie das stets abstreitet und einfach meint, sie hätte ein fröhliches Gemüt. Amanda hat in dieser Hinsicht immer irgendeinen Spruch auf Lager – warum sollte man das sowieso schon triste Leben denn mit Traurigkeit verschwenden?
Sie ist ein Mädchen der schnellen Taten, und denkt vorher oft nicht nach, bevor sie irgendetwas tut – kann ihr manchmal zwar zum Verhängnis werden, aber genauso gut kann es lästige Herumtrödelei ersparen. Hat sie dann doch mal einen Fehler gemacht, versucht sie natürlich, ihn so gut wie es geht auszubügeln und entschuldigt sich so ungefähr hundertmal dafür, genauso, wie sie die Angewohnheit hat, sich ungefähr hundertmal bei jemanden zu Bedanken, wenn er etwas für sie getan hat, was er nicht hätte machen müssen. Sie will ja nicht unhöflich erscheinen, und genau wegen diesem Charakterzug hat sie auch die Angewohnheit, so gut wie alles zu machen, was man ihr anschafft. Sie bringt etwas von A nach B, holt etwas, versucht einfach, so freundlich wie möglich zu sein. (Außerdem kommt sie bei jedem möglichen Namen von ihr daher – ob Amy, Amanda, Sam, Samantha, Ama, Tapping und was man sonst noch so findet… sie mag solche Art von Spitznamen.)
Doch die Frau hat auch andere Seiten. Zuerst einmal die, dass sie sehr leicht handgreiflich, wenn sie irgendwer betatscht. Da wird sie nämlich sehr leicht rot, und überhaupt ist sie leicht verklemmt, könnte man sagen. Kommt das Thema nämlich auf ‚intimere Sachen’ zu sprechen, schweigt sie lieber und stammelt notfalls etwas daher, falls sie gefragt wird. Aber sonst lässt man das Thema lieber bei ihr – ist wohl auch ungefährlicher.
Doch Amy kann auch ernst sein, wenn man es ihr oft nicht zutraut. Ganz besonders, wenn es ihr um Freundschaft geht – Freunde bedeuten ihr alles. Sie vertraut ihnen voll und ganz, und wenn sie nur einer hintergeht, kann sie zur Furie werden. Auch sie würde ihre Freunde niemals hintergehen und sie für sie einsetzen, und das erwartet sie auch von den anderen. Wenn sie wütend ist, kann ein richtiger Wirbelsturm toben, denn ehrlich gesagt kann sie in dieser Hinsicht ihre Emotionen nicht unter Kontrolle hatten, und die ehemalige Energie wandelt sich in Wut und Enttäuschung um. Am Schluss eines Streites kann es oft passieren, dass sie am Schluss weint – Amanda ist eben wirklich voller Gefühle. Sonst bringt man sie eben nicht leicht zum Ausrasten; man müsste sie schon lange provozieren, um sie wütend zu machen.
Doch auch Verzweifeln kann die junge Frau. Einfach, wenn sie einen Auftritt verpatzt, nagen an ihr Selbstzweifel, und auch, wenn Leute wegen ihr Weinen. Sie möchte nichts Falsches machen und sie im Grunde nicht verletzen, zu solchen Zeitpunkten kann auch sie mit den Nerven fertig sein. Oder wenn jemand stirbt, Amanda hat nie gelernt, mit dem Tod umzugehen, und da würde sie sich die Schuld daran geben, egal, wie unsinnig das wäre. Auch, wenn sie nichts machen hätte können, sie weiß sonst nicht, wie sie mit dem Verlust fertig werden sollte außer weinen, weinen und nochmals weinen.
Abschließend kann man noch sagen, dass sie natürlich gerne singt und mit vollem Elan in die Rollen schlüpft, und außerdem laut ihrem Bruder Kakao-süchtig ist.

Ängste / größtes Geheimnis: Dass jemand erfährt, dass die eigentlich so liebe, unschuldige, kindische Amanda einst mehr mit dem Alkohol als mit anderen Leuten gesprochen hat, und dass sie einst vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten sitzen gelassen wurde. Sie meidet jede Art von Alkohol, um ja nicht rückfällig zu werden und sich eventuell die Blöße geben zu müssen, im Rausch ihre Lebensgeschichte zu präsentieren. Sie hat hart an dem Bild der lieben und freundlichen Amanda Samantha Tapping gearbeitet.

Bisherige Rollen:
Ensemble (Elisabeth)
2. Besetzung Rumbleteazer (Cats)
1. Besetzung Eliza Dolittle (My fair Lady)
2. Besetzung Timon (König der Löwen)

Höhen und Tiefen der Karriere:
Amanda spielte schon von klein auf in verschiedenen Musicals mit, die von der Schule aus aufgeführt wurden, und so fand sie auch schnell Gefallen daran. Dank ihrer damaligen Lehrerin wurde sie auch gut gefördert, und so ging das Mädchen dann weiter in eine Schauspielschule. Natürlich wurde sie mit dieser Ausbildung dann gerne in Theater gesehen, doch für kurze Zeit konzentrierte sie sich eher auf das reine Theater, als auf das Musical. Bis sie von einem Freund dazu überredet wurde, mal bei einem Vorsingen teilzunehmen, wo sie doch so eine hübsche Stimme hat. Gesagt, getan – prompt wurde sie ins Ensemble von Elisabeth aufgenommen und sammelte so nach einiger Zeit wieder Erfahrungen in diesem Bereich, wo sie auch blieb. Bald darauf kam sie zu ‚Cats’, wo sie die Rolle der Rumbleteazer (sie war zwar 2. Besetzung, aber die erste brach sich unglücklicherweise den Fuß) spielen durfte – seitdem hat sie ein kleines Problem mit aufgeklebten Haaren im Gesicht. Nach einer kurzen Flaute dann, wo sie keine Rollen bekam, erhielt sie dank ihrer ‚charismatischen’ Ausstrahlung die Rolle der Eliza Dolittle; was ihr Durchbruch quasi war. Sie zog die das Publikum damals richtig in den Bann, bekam haufenweise gute Kritiken.

Biographie:
Das Mädchen Amanda Samantha Tapping wurde in Wales geboren und ist da auch aufgewachsen. Ihre Kindheit war eigentlich recht unspektakulär, sie entstammt aus einer wohlhabenden Familie und geordneten Familienverhältnissen – sprich: Vater arbeitete als Anwalt, Mutter war Hausfrau. Außerdem hat sie einen ein Jahr jüngeren Bruder, mit dem sie sich, mal von den üblichen Geschwisterrangeleien abgesehen, recht gut verstand und versteht.
Schon früh bemerkten ihre Mutter und ihre damalige Volksschullehrerin Amandas Hang zur Musik und dem Theater, und so wurde sie schon seit sie klein war in der Theatergruppe gefördert und durfte Rollen spielen. Amanda war glücklich darüber, obwohl ihr es manchmal auch ein bisschen zu viel wurde, da sie sich von den beiden zu sehr bedrängt fühlte. Doch das schluckte sie hinunter und so machte sie tapfer weiter, damit sie sich ihren Traum – irgendwann einmal auf der Bühne zu stehen – wirklich verwirklichen konnte.
So gelang ihr auch die Aufnahmeprüfung zur Schauspielschule, und so schafft sie auch die Abschlussprüfung dieser. Man muss dazusagen, ihr Vater war nie sehr glücklich über die Entscheidung seiner Tochter, doch da die Mutter diesen Traum förderte, schwieg er lieber, anstatt sich Streit einzuhandeln. Doch nach der Schauspielschule schlug sie plötzlich eine ganz andere Richtung ein: Sie schrieb sich für das Fach Geschichte auf der Universität ein. Sie tat es einfach, weil sie sich alle Möglichkeiten offen halten wollte – und sicher auch, um ihrem Bruder, der schon längst Medizin studiert hatte, in nichts nachstehen zu müssen. So sah ihr Leben lange Zeit so aus: Am Vormittag lernen, am Abend proben. Irgendwie bekam sie beides unter den Hut, doch als sie nach vier Jahren ihr Studium mit einer Diplomarbeit abschloss, ging sie doch wieder gänzlich zurück ins Theater. Sie hatte doch gemerkt, dass das Theater *ihre* Welt war und nichts anderes, bis sie – auf Daniel traf.
Daniel, ja, das war so eine Geschichte. Die Geschichte ihres Lebens. Damals hatte sie die Sommerpause ihres Theaters genutzt, um ihr Land ein wenig zu erkunden, und machte mit dem Auto eine Tour über die ganze Insel, nur um auf ihrem Weg einen Mann kennen zu lernen, der genau die gleiche Idee gehabt hatte, es aber per Autostopper versuchte – Daniel. Anfangs nahm sie ihn eigentlich nur mit, weil sie freundlich war, doch aus einem kurzen ‚Mitnehmen’ wurde ‚Bis zum Ende der Reise’, und aus ‚Bis zum Ende der Reise’ wurde eine Beziehung. Eine wunderschöne Beziehung. Daniel war zwar selbst jemand, der von einem Job zum anderen sprang, niemals richtig fest war, doch er förderte sie tatsächlich, ihr Diplomstudium weiter zu machen. Arbeiten zu schreiben. Titel zu bekommen. Sich für dieses Thema, und nicht das Theater zu interessieren.
Und Amy hätte das sogar zugelassen, nein, hatte es sogar zugelassen, sie begann damit, während die beiden sich verlobten und ein perfektes Leben planten. Sie kauften ein Haus, sie hatten einen Hund, sie verdienten beide Geld, sie wollten die schönste Hochzeit:
Bis Amanda eines Tages aufwachte und Daniel verschwunden war.
Wie aus dem heiteren Himmel. Alles war so wie immer, nur sein Rucksack war weg. Inklusive ihm. Er hinterließ ihr zwar noch eine Nachricht ‚Bin kurz Milch kaufen’, doch er kam niemals mehr zurück, egal wie lange Amanda wartete. Und oh, wie sie wartete. Sie wartete bis zum letztmöglichen Zeitpunkt, um die Hochzeit abzublasen, enttäuscht, zerrissen und fertig mit der Welt.
Sie gab den Hund weg, verkaufte das Haus, brach ihre Magisterarbeit ab, zog nach London-Mitte in eine kleine Wohnung und brach alle Kontakte zu ihrem damaligen Leben ab. Sie ging zurück ins Theater, stürzte sich nur in die Arbeit und erbrachte eine Glanzleistung als Eliza Doolittle; während sie daheim sich nicht erwehren konnte, ihren Kummer in Alkohol zu ertränken. Lange Zeit.
Trotzdem, irgendwie kam sie da wieder raus, auch mithilfe ihres Bruders, der Arzt ist. Sie musste da rauskommen, denn noch heute hat sie die Schulden für das Haus abzubezahlen, und tut es auch ordentlich, aber schweigend. Bis heute weiß niemand ihrer engeren ‚Freunde’ (um ehrlich zu sein, sie hat nicht wirklich welche davon), was vor ein paar Jahren erst passiert ist. Und sie hat eigentlich auch nicht vor, das zu ändern.

Beziehungen zu anderen Darstellern: Jérôme Blanc – Woher auch immer die beiden sich kennen (keiner der beiden will es erklären, aber es war definitiv nichts Sexuelles), jedes Mal wenn sie sich sehen, fangen sie an sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen, und das ist bei Amanda, die immerhin die Geduld eines Engels hat, ein ziemliches Wunder. Das letzte Mal, als sie sich sahen, verfolgte sie mit einem Kübel voller Eiswasser, warum auch immer. Sie tat es einfach.


Nickname: Flauschwolke

Name: Anna Maria Hofstadler
Alter: 28
Geschlecht: weiblich

Aussehen: Anna ist eine 1,60 Meter große, junge, schlanke Frau. Man merkt ihr sofort ihre Vitalität und Lebhaftigkeit an, kurze, peppige, blonde Haare umranden ihr Gesicht und geben ihr den nötigen Schwung. Sie hat ein nahezu makelloses Gesicht, strahlende, blaue Augen, eine etwas breitere Nase und ein Zahnpastalächeln. Auch wenn sie schlank ist, ist sie gut gebaut und kann, man traut es ihr kaum zu, wirklich fest zugreifen – deshalb hat sie auch kurze, immer unlackierte Fingernägel. Sie schminkt sich stets sehr wenig und wenn, dann so natürlich wie möglich.
Ihre Kleidung ist auch meistens eher praktisch als wirklich bewusst trendy, auch wenn sie natürlich dennoch auf das acht gibt, was sie anzieht – sie ist eben eine Frau, weswegen sie sicher auch ein paar mehr Paare Schuhe daheim hat, als sie zugibt. Am liebsten zieht sie lockere Shirts und Jeans an, doch das variiert je nach Laune. Ohrringe und Schmuck trägt sie eigentlich nicht, bis auf einen Anhänger um ihren Hals, ein Kreuz, den sie einmal zum Geburtstag geschenkt bekommen hat.
Bild:
Eine Seitenansicht
Und ein bisschen überbelichtet

Charakter: Nun, Anna ist durch und durch, man kann es nicht verleumden, eine Österreicherin, was auch oft genug zum Vorschein kommt. Sie findet alle berühmten Österreicher toll, angefangen von Kaiserin Elisabeth über Mozart bis hin zu Freud und scheut sich auch nicht davor, bei jeder Gelegenheit Unwissenden zu erklären, dass sie aus ihrem Land kommen (oder gegebenenfalls diejenigen zu imitieren, was sie gerne tut). Sie hat hin und wieder Probleme mit irgendwelchen Dingen, die es im Rest der Welt schon gibt, nur in Österreich – zumindest in dem Teil, aus dem sie kommt – noch nicht Einzug gefunden hat (oder wenn es bei ihr anders ist), fällt des Öfteren zurück in ihre Muttersprache (und dann in einem Dialekt, den nur wenige Auserwählte verstehen können) und hat auch allgemein neben den immer noch hin und wieder auftauchenden Problemen bezüglich des Wortschatzes im Englischen einen ziemlichen Akzent, der sie als Nicht-Muttersprachler auszeichnet. Aber vor allem sei eben gesagt, dass sie einen großen Nationalstolz besitzt und dies auch nicht verleumdet, weswegen es öfter passiert, dass sie zum Beispiel über die großen bösen Deutschen (insbesondere diese gemeinen Bayern!!) schimpft, wenn gerade niemand aus Deutschland in der Nähe ist. Sie hat natürlich nichts gegen Deutschland und es gibt auch nette Deutsche, aber die Erziehung bleibt Erziehung und die sind ja sowieso immer an allem Schuld. Oh, und nebenbei flucht sie verhältnismäßig viel – auf Deutsch.
So, wenn wir jetzt diese Eigenschaften geklärt haben, kommen wir zum Rest der jungen Dame. Anna ist eine fröhliche, selbstbestimmte Person und kann für ihr Ziel hin und wieder auch hart durchgreifen – und zugreifen. Da sie auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, kann sie gut koordinieren und fast überall anpacken, wo man sie bittet, und das ohne Murren. Für sie gehört es einfach dazu, hin und wieder irgendetwas durch die Gegend zu tragen oder mit Hammer und Nagel umzugehen. Sie hat eine große Durchsetzungskraft und Führungsqualitäten, ohne ihre Freundlichkeit zu verlieren. Wenn es sein muss, geht sie schon einmal aufs Ganze, wenn es in ihren Augen das Beste ist.
Nun, auch wenn sie gut koordinieren kann, ist sie chaotisch – nämlich zuhause. Eine notorische Frühaufsteherin, die immer vergisst, die Zahnpastatube wieder zuzumachen, die Kleidung in den Schrank zu hängen und die richtige Straßenbahn zu erwischen, auch wenn sie zumindest pünktlich ist.
Sie billigt jedem seine Hobbys und Allüren zu. Sie selbst zum Beispiel mag sehr Tiere – alle Art von Tiere. Würde sie können, würde sie wohl auch einen Löwen streicheln, aber bis jetzt hat sich diese Situation noch nicht ergeben.
Dennoch ist sie kreativ, auch wenn sie das nicht von sich aus behauptet. Sie denkt sich gerne Geschichten, zum Beispiel über ihr Schaf aus, und zieht damit andre auf; das ist ihre Art von Humor. Je dunkler und makabrer, desto besser, in ihr liegt oft der so genannte ‚Wiener Schmäh’ – sie kann vollkommen todernst irgendetwas behaupten und es im Grunde ganz anders meinen. Wenn ihr Gegenüber es dann glaubt, ist es umso witziger.
Außerdem schaut sie gerne Fußball und ist ein erbitterter Fan von Rapid Wien – das ist auch die einzige Mannschaft, bei der sie ständig Fan ist. Sonst ist sie eigentlich immer Fan der Mannschaft, die Jonathan gerade nicht mag, und das bringt uns auf den nächsten Punkt.
Zum Schluss sei noch gesagt, dass man die junge Frau nicht leicht beleidigen kann, sie aber auf der anderen Seite eine große Klappe hat und sofort zurückzetert, wenn ihr jemand dumm kommt. Böse oder ärgerlich sieht man sie selten, und wenn, verraucht das nach ein paar Stunden auch wieder.

Ängste / größtes Geheimnis: Anna hat große Angst im Dunkeln und vor dem Alleine sein. Wenn sie alleine ist, fängt sie an mit sich selbst zu reden, und so zu tun als wäre jemand hier mit dem sie sich unterhalten könnte, einfach um die Stille zu vertreiben. Das schließt natürlich auch ein, dass jemand aus ihrer Familie stirbt. Da kann sie hysterisch werden bei solchen Gedanken.

Bisherige Rollen: - Ensemble (Elisabeth)
- 2. Besetzung Magda (Tanz der der Vampire)
- 1. Besetzung Roxie Hart (Chicago)

Höhen und Tiefen der Karriere: So hervorstechend kann man eigentlich noch keine ihrer Rollen bezeichnen… gut, zumindest die ersten zwei nicht. Sie fing in Wien im Ensemble in „Elisabeth“ an, wo sie einige Zeit lang mitspielte und das Musical kennen und lieben lernte (ging es ja um ihre Sissi!) , kam in London dann zu „Tanz der Vampire“, wo sie die zweite Besetzung der Magda erhielt und ziemlich glücklich mit dieser Rolle war. Das dritte Musical, in dem sie bis jetzt mitgespielt hat, war bis jetzt auch der Höhepunkt der Karriere; sie schaffte es im „Chicago“ zur ersten Besetzung der männermordenden Roxie Hart – ein Durchbruch! Zumindest laut ihrer Meinung. Sie fand diese Rolle toll, eigentlich findet sie das ganze Musical toll, und würde jederzeit wieder als Roxie auftreten, doch jetzt hat sie es tatsächlich zum Anniversary Concert des „Phantoms der Oper“ geschafft, und das ist doch eigentlich noch besser als die 1. Besetzung für Roxie, oder? Nun ja, wie man denkt. Aber Anna hat sich ziemlich gut gemausert in ihrer Rolle. Roxie lag ihr sehr am Herzen.

Biographie: Anna Maria Hofstadler wurde in Österreich auf einem kleinen Bauernhof geboren. Schon von klein auf musste sie mithelfen, Tiere versorgen, Heu machen, Ställe in Schuss halten. Sie lebte noch in einer richtigen Großfamilie, gemeinsam mit ihren Großeltern, ihren Eltern und drei Brüdern in einem netten Bauernhaus. Nebenbei war sie so ziemlich durchschnittlich in der Schule.
Es gibt nicht wirklich viel zu sagen, ihr Leben verlief sehr gewöhnlich. Sie hatte ihre Freunde und ihre Feinde, ging eben jeden Tag brav ins Dorf hinunter zur Schule, sang beim Kirchenchor mit und half ihrer Familie eben beim Bauernhof. Das war das ganze Leben der kleinen Anna für die ersten Jahre.
Sie entwickelte sich ganz normal, in der Pubertät gab es einige Trotzphasen, mit fünfzehn küsste sie den ersten Jungen in ihrem Leben, ging hin und wieder fort, hörte mal zum Ärger ihrer Eltern Punkrockbands, bis sie auch einsah, dass ihr der Musikstil nicht gefiel, ja… und das war es auch ziemlich.
Sie ging weiter auf die Hauptschule, wollte dann auf ein Oberstufengymnasium, bis ihrer Großmutter endlich mal auffiel, dass die junge Anna doch sehr gerne und vor allem gut singt – und warum sollte sie das nicht nützen? Den Hof könnte sie ohnehin nicht übernehmen, da sie die jüngste aller Geschwister war, und auch wenn es ihrem Vater nicht sehr gefiel, dass sein kleines Mädchen plötzlich solch leichte Arbeit machte. Sie hätte doch auch viel besser auf eine Landwirtschaftsschule gehen können, aber nein, sie wanderte in eine Musikschule. Nun, Anna war ziemlich glücklich darüber, und während sie am Vormittag die schönsten Lieder von sich gab, melkte sie am Abend die Kühe.
Durch einen netten Lehrer und gute Kontakte kam sie schnell ins Theater nach ihrer Ausbildung und vom Theater dann durch eben diesen Lehrer zum Musical – nach Wien. Dem großen, unglaublichen, modernen Wien, wow! Sie entschloss sich, von zuhause auszuziehen, als sie beim Musical – Elisabeth – angenommen wurde und quartierte sich zuerst in Wien ein, was nebenher auch den praktischen Effekt hatte, dass sie zu den Spielen von Rapid ins Hanappi-Stadion gehen konnte.
Doch sie blieb auch nur kurze Zeit in Wien, zwei, zweieinhalb Jahre, und lernte jemand ganz besonderen kennen: Jérôme Blanc, seines Zeichens damaliger Darsteller des Luigi Lucheni (und der Macho vom Dienst), der sie das erste Mal, als sie sich trafen, in Grund und Boden schimpfte, was sie und ihre Ensemblekollegen vielleicht für eine Beleidigung dieses Theaters waren. Das resultierte in einer Abneigung-auf-den-ersten-Blick und einem wochenlangen Streit, dass er sich bitte zu entschuldigen hatte, weil so ließ sie nicht mit sich verfahren! Genutzt hatte es nicht wirklich etwas, denn als sie noch einmal das Theater kurzfristig verließ, um ihre Abschlussprüfung in der Schule abzulegen, tat sie es mit gewaltiger Wut auf diesen Egoisten.
Wochen später, als sie wieder zurückkam: Keine Wut mehr, sondern das Anbahnen einer Beziehung. Was dazwischen passiert war, liegt noch heute oft im Unklaren, doch es war definitiv eine der schönsten Beziehungen gewesen, die sie in ihrem jungen Leben bis jetzt gehabt hatte. Leider machte sie nur einen großen Fehler: Ihrer Abenteuerlust nachgeben, und nach London zu übersiedeln, wo sie vielleicht mehr an ihrer Karriere basteln konnte. Weil Jimmy nicht mitkam, trennte sie sich von ihm und ging alleine. Leider.
In London hatte sie zwar anfangs sprachliche Hürden zu überwinden – und hat sie bis heute noch -, aber das störte sie nicht daran, dort an ihrer Musicalkarriere zu arbeiten.
Nebenbei wurde sie wechselnder Fan vom FC Chelsea und FC Liverpool und sonst den anderen Fußballmannschaften hier, doch sie war ganz zufrieden damit. Sie bekam ihre erste Hauptrolle, nämlich die der Roxie Hart aus Chicago, und ist seitdem auf den Weg nach oben. Oder so.

Beziehungen zu anderen Darstellern: Jérôme Blanc – Ihr Ex-Freund aus Wien, den sie anfangs hasste, und danach mehr liebte als alles andere auf dieser Welt. Die beiden waren ein unschlagbares Team miteinander, bis Anna nach London gezogen ist und Jimmy zurückgelassen hat. Um ehrlich zu sein: Sie bereut es bis heute noch. Und wie sie es bereut.
Sonstiges: Monty Python. Monty ist Annas Lieblingsschaf und inzwischen sicher schon etwas älter, aber jedes Mal, wenn sie mit ihren Eltern telefoniert, lebt Monty noch. Anna erzählt gerne seltsame Geschichten über Monty, wovon sicher grade mal nur die Hälfte wahr ist; ihre Lieblingsgeschichte ist die, dass Monty ein Werschaf ist, den Mond anblökt und bei Vollmond Blut trinkt. Sie mag Monty.
Außerdem trägt sie stets einen Block und einen Stift bei sich herum, wenn sie nicht in daheim ist, um notfalls irgendwelche wichtigen Dinge darauf zu notieren, wenn sie mal wieder Freud spielt (die wichtigen Dinge sind dann meistens Freud’sche Smileys, zumindest nennt sie die Dinger so).


Nickname: Flauschwolke

Name: Jérôme Blanc (Jim, Jimmy)
Alter: 32
Geschlecht: männlich

Aussehen: Jimmy ist mit 1 Meter 73 sicher nicht der Größte, hat aber an sich sonst nicht viel was ihn aus der Masse herausstechen lässt. Seine Haare sind kurz geschnitten und schwarz und abgesehen von der Bühne meistens ziemlich ungekämmt, da er der Meinung ist, dass sie sich sowieso kaum bändigen lassen (die Damen von der Maske können es bestätigen). Interessanterweise hat er dazu nicht braune, sondern blaue Augen – was zwar manchmal Leute schlussfolgern lässt, er muss sich also die Haare färben lassen, aber was nicht stimmt. Die Haare sind echt, und die Augenfarbe genauso.
Jim ist schlank, aber nicht zu dünn, sondern im Durchschnitt. Er wirkt auch etwas durchtrainiert, obwohl er sich meistens darüber ausschweigt, ob er tatsächlich mehr Training macht als das, was er durch seinen Beruf schon tun muss. Auffällig nur sind die drei Tattoos, die er trägt, die man aber erst sieht wenn er etwas Kurzärmliges trägt: Ein Kreuz auf dem linken Oberarm, ein Schriftzeichen auf dem rechten Oberarm und ein Yin-Yang-Symbol auf der Innenseite des rechten Handgelenks.
Kleiden tut er sich wie der normale Durchschnitt, auch wenn man ihm ein gewisses Faible für Shirts mit Sprüchen nicht absprechen kann. Was vielleicht doch noch auffallend ist: Er weigert sich, eine Armbanduhr zu tragen, und hat dafür als Ersatz eine Taschenuhr mit.
Oh, doch, etwas Interessantes gibt es doch noch bei ihm – er sieht nicht aus wie 32. Maximal wie Mitte 20. Manche mögen es als Segen ansehen, er als Fluch.
Bild: Ein Porträt
Beim Abschauen
Zu den Judas-Zeiten (Frauen! Frauen!)
Squeeeee!!!

Charakter: Wenn man Jim das erste Mal trifft, ist wohl der erste Eindruck der folgende: Dieser Kerl ist aus einer Irrenanstalt ausgebrochen. Und das beschreibt eben seine deutlichste Charaktereigenschaft eigentlich auch ganz gut: Nämlich sich niemals festlegen lassen könnend.
Jims Stimmungsschwankungen sind, vor allem gegenüber Leuten die er nicht oder kaum kennt, so heftig dass es eigentlich an mit russischem Roulette zu vergleichen ist, wenn man sich mit ihm auf ein Gespräch einlässt; im ersten Moment kann er einen vor lauter Freude küssen, im nächsten Moment aber beleidigen und im dritten von seinen Freunden erzählen, und das ohne dazwischen viel Luft geholt oder überhaupt zu reden aufgehört zu haben. Meistens hört er auch nicht auf, bis man ihn entweder durch etwas ablenkt oder bewusstlos schlägt, obwohl zweite Möglichkeit die vielversprechendere ist. Er könnte immerhin sonst anfangen, über sein neues Objekt der Begierde Bücher zu erzählen, denn seine Aufmerksamkeitsspanne ist vor allem eines: gering.
Sehr gering. Jim lässt sich ständig ablenken, kann mitten im Satz abbrechen und ein neues Thema anfangen, und betrachtet im Grunde die Welt wie durch große, hyperaktive Kinderaugen, gepaart mit genau dem Schuss an Wahnsinn, der einem sicher sein lässt, dass er den Satz ‚Ich ersteche dich mit einer Feile’ ohne zu zögern in die Tat umsetzen würde.
Weil ja, es gibt noch eine andere Seite an Jimmy, die man aber selten sieht: Die des ruhigen, schweigenden Jimmys, der daneben steht und beobachtet und seine spitzen Kommentare zwar nur ab und zu, dafür umso treffsicherer fallen lässt; derjenige, der, erschöpft vom vielen Herumhüpfen und um den heißen Brei herum reden einfach alles abkürzt und durchaus auch äußerst erschreckend rüberkommen kann, so als würde er viel mehr verheimlichen als zugeben – aber, um ehrlich zu sein, diese Seite taucht nur in den seltensten Fällen auf, und wird meistens eigentlich genauso schnell weggewaschen wie all seine anderen Emotionswallungen, ohne dass man sich weiter darüber Gedanken machen sollte. Es ist einfach schwer, ihn zu verstehen, noch viel schwerer als mit ihm in einem Raum zu stehen und nicht zu seinen ‚Freunden’ zu gehören – einfach, weil er innerhalb dieser Verrücktheit und dieses Lärms ein verschlossener Mensch ist und nur die wenigsten an sich heran lässt. Die meisten Menschen stößt er einfach von sich weg, sobald sie zu nahe kommen, wenn sie das überhaupt tun; denn im Grunde beherrscht er es relativ gut, jeden auf Distanz zu halten, und wenn er ihn dafür mit schrecklichen Spitznamen quälen und beleidigen muss (und ihn im nächsten Moment vielleicht flachlegen will).
Die wenigen Leute, die er akzeptiert und vertraut, die bleiben auch für ewig in seinem Herzen, egal wie sauer oder verletzt er ihnen gegenüber ist und wie sehr er sich dagegen wehrt; aber diese wenigen Menschen kann man an der Hand abzählen, und sonst lässt er alle anderen links liegen, wenn es zu seinem Vorteil gereicht. Er hat schon immer getan, was er tun musste, um so weit nach oben zu gelangen, wie er es heute eben ist; das erklärt durchaus auch seine teilweise auftretende Arroganz und seinen Egoismus, der ihn sowieso nach folgendem Prinzip denken lässt: ‚Ich bin der Beste, und ich weiß das auch’.
Natürlich klingt das relativ ungut, doch entweder man arrangiert sich damit, oder Jimmy lässt einen armselig sterben, denn vielleicht kann man ihn so am besten beschreiben: Er mag zwar im ersten Moment auftreten wie Galileo Figaro, aber im Grunde benimmt er sich am liebsten wie Luigi Lucheni, und das ohne mit der Wimper zu zucken.

Ängste / größtes Geheimnis: Jim hat eine unglaubliche Angst davor, die Kontrolle zu verlieren. Er muss immer das Gefühl haben, die Fäden in der Hand zu haben, sonst wird er zuerst unruhig, danach sogar aggressiv und wendet sich am Schluss sogar gegen die Leute, die auf seiner Seite stehen. Im Grunde weiß er selbst, dass Aggressivität nicht unbedingt der schlaueste Weg ist, um die Kontrolle wieder zu erlangen, doch in solchen Moment denkt er nicht darüber nach.

Bisherige Rollen:
Mary Poppins: Ensemble
Mozart!: Ensemble
Hair: Mitglied eines Tribes
Sweeney Todd: Ensemble
Cats: Skimbleshanks, 2. Besetzung
Rent: Marc, 2. Besetzung
Les Misérables: Enjolras, 1. Besetzung
Jesus Christ Superstar: Judas, 2. Besetzung, in einem weiteren Cast 1. Besetzung
Elisabeth: Luigi Lucheni, anfangs 2., später 1. Besetzung

Höhen und Tiefen der Karriere: Da Jim keine richtige Ausbildung hat, schlug er sich lange Zeit mit Ensemblerollen herum, und das en masse. Da er von einem Ort zum anderen zog, ohne lang zu verweilen, wechselten sich seine Rollen immer schnell ab, selbst wenn er nach all der Zeit in Cats das erste Mal einen richtigen ‚Namen’ für seine Rolle hatte: Skimbleshanks. Danach ging es im Grunde nur bergauf: Es folgte die Rolle des Marc aus Rent, die Rolle des Enjolras’ aus Les Misérables (1. Besetzung) und im ersten Versuch in New York auch die Rolle des Judas’ aus Judas Christ Superstar in der zweiten Besetzung, bis er in Wien eine Besetzung hinaufgestuft wurde. In Wien spielte er seine bis jetzt auch größte und gefeierteste Rolle: Luigi Lucheni, der Mörder von Kaiserin Elisabeth, die er bis zur Dernière verkörperte und auch heute noch hin und wieder zitiert.

Biographie: Jim wurde in Frankreich, genauer gesagt in Paris, noch genauer gesagt im 4. Arrondissement Municipaux, geboren und hat da auch seine ersten Kindheitsjahre verbracht. So richtig viel Auffälliges hat es in den ersten Jahren nicht gegeben, seine Mutter hat ihn allein erzogen und beide haben sich so mehr oder minder durchs Leben geschlagen, bis zu seinem achten Lebensjahr – danach sollte sich alles ändern. Jimmy wurde sieben, der Geburtstag kam und ging vorbei, und nicht einmal eine Woche später schlief seine Mutter ein und würde den nächsten Morgen nicht mehr erleben.
So stand der Junge dann eben da, mit sieben Jahren, ohne jemanden an seiner Seite und mit keinem Plan, was genau passiert war und warum seine Mutter nicht mehr wiederkommen würde. Natürlich mischten sich die Behörden ein, immerhin konnte man ein kleines Kind nicht alleine lassen und wenn es auf den ersten Blick keine bekannten Verwandten gab, musste es eben ins Waisenhaus; auch wenn es für den Jungen eine Horrorvorstellung war. Aber man konnte es nicht ändern, er konnte es noch weniger ändern, und so verbrachte er tatsächlich einige wenige Wochen in dieser Auffangstelle für verlassene Kinder – bis eines Tages ein Mann auftauchte und ihn da wieder raus- und in eine völlig andere Welt holte. Sein Vater.
Wie auch immer sein Vater auf ihn gestoßen ist, warum er genau zu diesem Zeitpunkt wiederkam, warum er sich die letzten Jahre nicht gemeldet hatte – diese Fragen wurden bis heute nicht beantwortet, doch zumindest bekam Jimmy eine Chance, die er sich nie zu erträumen gewagt hatte.
Um ehrlich zu sein; sein Vater hatte sich nie gewünscht, dass sein Sohn Sänger wurde, und schickte ihn in eine Lehre als Koch. Grummelnd kämpfte sich Jim durch die ersten zwei Jahre, begann das dritte Jahr, bekam durch eine gebrochene Hand und viel, viel Glück seine erste, allerkleinste Ensemblerolle – und schmiss die Lehre knallhart, die Wutausbrüche seines Vaters einfach mit genauso lauter Stimme parlierend. Am Schluss einigten die beiden sich zumindest auf eine halbwegs zufrieden stellende Lösung für sie beide: Jim durfte zwar weiter seinen extremst chaotischen Einstieg in diese Welt verfolgen, doch er würde zumindest die Berufsschule weiterbesuchen und die Lehrabschlussprüfung ablegen, was ihm ja durch das angebrochene Seniorjahr offen stand. Die Lehrabschlussprüfung wurde zwar knapp, aber erfolgreich gemeistert, und von da an hieß es für Jimmy eigentlich nur mehr eins – ab in diese Welt, und wenn er sich mit Fäusten da durchschlagen musste.
Nun, im Grunde tat er das auch.
Der Junge hatte schon Glück, das musste man sagen. Gesegnet mit einer relativ unvergleichen Stimme, einer großen Portion Selbstbewusstsein und dem nötigen Verstand, für sich doch immer das größere Stück des Kuchens herauszuschlagen, erklimmte Jim innerhalb kürzester Zeit Rolle, für Rolle, für Rolle, für Rolle, in den allerverschiedensten Städten.
Er packte seine Sachen und verschwand aus Paris, lief nach Amsterdam, Stockholm, Madrid und New York; schnappte sich an Rollen, was er kriegen konnte, und landete schlussendlich in Wien, wo er zuerst (nach einem vorhergehenden Versuch in New York) die erste Besetzung des Judas bekam – und von da an ließ er keinen Zweifel mehr, für welche Rollen er geschaffen wurde. Judas kam, Judas ging, und plötzlich stand hatte er die 2. Besetzung des Luigi Luchenis in Elisabeth inne; nicht, dass ihm das gefiel. Jim hat eine Beziehung zu Luigi Lucheni (der realen Person), die man vielleicht als eine Art Verehrung ansehen kann, auch wenn er das niemals zugeben würde. Auf jeden Fall war genau diese Rolle es, auf die er jahrelang hingearbeitet hatte – und bekam am Anfang doch nur die zweite Geige … bis sein Kollege sich den Fuß brach. Nein, Jérôme hatte nichts angestellt (gut, er behauptet es zumindest, und können seine Augen lügen?), aber er krallte sich die Rolle – und ließ sie dann bis zur Dernière nicht mehr aus. Vielleicht mochte er viel zu jung sein, um die Premierenbesetzung damals wirklich kennen gelernt zu haben, aber er füllte die Rolle so sehr mit seinem eigenen Leben aus, dass er dort gefeiert wurde und es niemals in Erwägung zog, zu gehen bevor das letzte Mal der Vorhang fiel.
In genau dieser Zeit lernte er jemanden kennen, der ihn eindeutig geprägt hatte: Anna Maria Hofstadler, selbst nur eine Praktikantin, als sie ihm das erste Mal über den Weg lief, und am Anfang eine Art kleiner Nemesis, denn die beiden (er, der große Darsteller, und sie, die kleine Praktikantin) fauchten sich nur an, sobald sie sich über den Weg liefen. Das ging wirklich mehrere Wochen so, bis Anna eine Zeit lang wieder in die Schule musste – und als sie danach endlich eine Fixanstellung im Theater bekam, hatte sich das Klima zwischen den beiden von Antarktis zu Regenwald geändert. Was genau dazwischen passiert war, lässt sich wohl am besten mit ‚Bars, zwangsläufige Unterhaltungen in stecken gebliebenen Liften und ein bisschen Verkupplungshilfen von den besten Freunden’ erklären, wird aber von den beiden heute meistens einfach totgeschwiegen. Dennoch, die Beziehung war eine sehr glückliche, Anna war der passende Deckel für Jimmys Topf, und trotzdem gingen die zwei auseinander, als Anna genauso wie Jimmy einst die Wanderlust packte und sie sich entschied, nach London zu gehen.
Das brach Jim zwar das Herz, doch er entschied sich dafür, hier zu bleiben. Und Anna hatte sowieso gewirkt, als würde sie alleine ins Ausland (von ihr gesehen) wollen.
Er kam darüber hinweg.
Mehr oder weniger.
Die Zeit ging eben ins Land, und ehe Jim sich versehen konnte, stand er das letzte Mal als Luigi Lucheni auf der Bühne und hatte sich eine neue Anstellung zu suchen, bevor er auf der Straße landete. Mehr oder minder landete auch er dann vor kurzem in London; auserwählt um Galileo Figaro zu repräsentieren – in ein paar Wochen, sobald der Vertrag der derzeitigen Besetzung zu Ende und die Umbauarbeiten am Theater abgeschlossen waren. Während er also hier in London wartete, hörte er davon, dass das Phantom der Oper nach kurzfristigen Ersatzleuten fürs Ensemble suchte, nur für die eine, ganz spezielle Geburtstagsaufführung. Weil er nichts zu tun hatte, meldete er sich freiwillig dafür; was sollte es schon?
Diese Biographie könnte übrigens erstunken und erlogen sein. Jérôme neigt dazu, sich gerne Geschichten auszudenken.

Beziehungen zu anderen Charakteren: Amanda Samantha Tapping: Irgendwoher kennt Jimmy Amanda, und irgendwoher kennt Amanda Jimmy. Was ganz sicher ist, ist, dass Jim sehr gut mit Amandas Bruder und ihrem Neffen befreundet ist, während er sich mit Amanda grundsätzlich und immer nur streitet. Das letzte Mal, als sie sich gesehen haben, jagte sie ihn mit einem Kübel voller Eis durch die Straßen. Warum auch immer.
Anna Maria Hofstadler: Eine von Jimmys Ex-Freundinnen, beziehungsweise DIE Ex-Freundin, auf die er bis heute noch angesprochen wird. Innerlich hängt er auch nach fast zehn Jahren an ihr, gibt das aber nicht zu. Ein äußerst lustiges Faktum: Ihre Eltern halten ihn ja für den perfekten Schwiegersohn. Vielleicht liegt das darin, dass er kein Problem damit hat, Schweine zu schlachten.
Sonstiges: Nehmt nicht alles ernst, was er sagt. Und andere über ihn.


6. Sep 2009 23:49
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Beitrag Re: Exsecratio Musicae - Spielerliste
Nickname: rusty_diamond

Name: Richard Taylor
Alter: 26
Geschlecht: männlich

Aussehen:
Ein breites Grinsen auf dem kantigen Gesicht, braune Augen mit einem leichten Grünschimmer die fröhlich unter Strähnen hellbrauner Haare hervorblitzen, selten wütend und noch seltener traurig, das ist Richard, meistens Rick genannt. Er ist 1.89m groß und statt dem schlaksigen Bau der oft an großen Menschen gesehen wird, zeugen seine fließenden, kontrollieren Bewegungen von seiner Leidenschaft für Sportarten wie Skaten, Surfen und nicht zuletzt Tanzen.

Sein Kleiderschrank beinhaltet hauptsächlich weite Jeans und Hoodies. Die ärmellosen Shirts die er normalerweise bevorzugt, bleiben in London - größtenteils jedenfalls - ungesehen, da Rick die Temperaturen dort im Vergleich zu denen seiner in Kalifornien gelegenen Heimat furchtbar kalt vorkommen.
Auch immer dabei sind zwei silberne Ringe im linken Ohr, eine Videokamera und eine Kappe, die entweder halbherzig in eine Tasche gestopft ist, oder, im Fall dass er einmal seine widerspenstige Frisur aus dem Gesicht haben will, als Bändigungswerkzeug eingesetzt wird.

Bild: bitte sehr
Charakter:
Richards bei weitem herausstechendste Eigenschaft ist seine ständige Fröhlichkeit. Irgendwie schafft er es meistens, an jeder Situation die ihm über den Weg läuft, etwas Gutes, Lustiges oder zumindest Interessantes zu finden, und wenn er es einmal nicht schafft, zeigt er es nicht. Die wenigen Situationen, die er trotz allem einfach nicht humorvoll auffassen kann, haben meistens mit Misshandlung von Personen zu tun, die ihm besonders nahe liegen. Und manchmal auch mit Dingen, die ihm Nahe liegen. Übersetzung des letzten Satzes: misshandele seine Kamera und du bist vielleicht nicht tot, aber es wird was passieren. Irgendwie und irgendwann.
Seine generell doch über-optimistische Einstellung hat allerdings den großen Nachteil, dass er Leuten, die ihm etwas Schwerwiegendes erzählen wollen, den Eindruck vermittelt, dass er sie nicht ernst nimmt – was nicht stimmt. Es ist einfach nun einmal seine Art, das Leben von der sonnigen Seite zu sehen. Trotzdem, dadurch hat Rick nur selten mehr als oberflächliche Freundschaften. Nicht dass ihn das davon abhält, Spaß am Leben zu haben!
Im Gegensatz zu seinen vielen normalen Bekanntschaften, mit denen er leichte, unbeschwerte Freundschaften pflegt, und einer unbekannten aber wahrscheinlich übertriebenen Anzahl von Ex-Freundinnen, hat Rick einen „besten Freund“, (die wahrscheinlich seine Freundin wäre wenn die nicht auf der anderen Seite des atlantischen Ozeans leben würde) und die ziemlich alles über ihn weiß und er auch über sie. Kaley Ruiz ist charakterlich so ungefähr das Gegenteil zu Rick, pessimistisch, sarkastisch und überhaupt nicht sozial, aber vielleicht ist genau das der Grund ihrer Freundschaft.

Rick ist generell sehr leicht zum Enthusiasmus für – alles Mögliche eigentlich - zu bewegen, aber wenn das einmal nicht der Fall ist, wird er nachlässig und vergesslich und schiebt die ihm unangenehmen Aufgaben zugunsten derer, die ihm Freude machen oder herausfordernd sind, auf.
Er liebt seinen Job als Kameramann und benutzt die vielen Informationen die er von Produzenten, Schauspielern, Regisseuren und all den anderen Mitarbeitern am Set aufschnappt, um seinen Job so gut wie möglich zu machen. Sein ständiges „zufälliges“ Lauschen treibt aber auch sein großes Lebensziel an: eines Tages seinen eigenen Film zu produzieren, mit all den unterbewertet talentierten Leuten, denen er bei der Arbeit oder in der Freizeit begegnet ist. Er hält dieses Projekt aber größtenteils geheim, auch wenn es bekannt ist dass er Ideen für ein Drehbuch sammelt. Die meisten Leute denken aber, dass das nur ein weiteres seiner unerklärten Angewohnheiten ist - vergleichbar mit Kamera-Instruktionen wenn er eine Geschichte erzählt und Situationen in der man ihn mit seiner geliebten Filmkamera an seltsamen Orten findet – auf einem Baum, am Bauch liegend neben einem Gehweg, und so weiter.

Ängste / größtes Geheimnis:
Monophobie, die Angst vor dem Alleinsein – ob körperlich oder seelisch, spielt keine Rolle. Rick schafft es deshalb auch nicht, alleine in einem Haus zu leben. Wenn ein Mensch in Hörweite innerhalb des Gebäudes ist, geht es halbwegs, aber in einer lebhaften WG fühlt er sich am wohlsten.

Beruf: Kameramann

Verbindung zur Musik:

Rick war für die Live-Aufnahme der Jubiläumsvorstellung hinter der Kamera, und weil er nachher nichts zu tun hatte und ihn die Geschichte mit dem Massenkoma brennend interessiert, beschloss er halt, der ganzen Geschichte auf der Spur zu bleiben. Vielleicht kommt ja eine Filmidee dabei heraus?
Mit Musicals selber kennt er sich nur wenig aus, und das was er weiß, bringt er immer durcheinander. Das einzige Musical, das er wirklich kennt, ist „High School Musical“ – was er sich aufgrund einer Wette anschauen musste, und jetzt natürlich Phantom der Oper bis zum Punkt des Maskenballes.

Biographie:
Richard Taylor wurde im Oxnard, Kalifornien, geboren. Sein Vater verschwand irgendwann vor seiner Geburt von der Bildfläche, er wuchs also als einziges Kind einer alleinerziehenden Mutter, die zusätzlich noch eine Schneiderei leitete, auf. Ihn schien das nie besonders zu stören, auch wenn er, nach diesem Thema gefragt, eher ausweichend antwortet. Er bekam als Kind manchmal teure Geschenke mit ein paar nichtssagenden computergeschriebenen Zeilen von ihm, die er nie beantwortete, und auch diese wurden mit der Zeit immer seltener. Vater-Probleme hat er aber sicher keine. Warum auch?
Als Kind war er eher verschlossen und schüchtern und hängte sich möglichst unauffällig der Gruppe der „popular kids“ an, die die er schon fast vergötterte. Mit der Zeit legte er alle Schüchternheit ab und mit ihr auch seine Hingabe an seine bisherigen Idole, um seinen Freundschaftskreis möglichst weit über sie hinaus zu erweitern. Freunde, Surfen, Skaten, Strand, alles um einiges wichtiger als schulische Leistungen, solange er dort auch irgendwie durchkam.
In den High School Jahren nahm er sich aber wieder zusammen, weil er seinen Traumberuf gefunden hatte – der damals noch „irgendwas mit Film“ hieß.
Nach dem Schulabschluss studierte Rick „Creative Arts - Radio and Television“ an der San Francisco State University und arbeitete sich danach zuerst im regulären Fernsehen und dann in der Filmindustrie weiter nach oben.
Nach London kam er mit einem Hollywood-Team, um Aufnahmen für einen Film zu vervollständigen. Er blieb halt noch ein bisschen länger, bewarb sich für die Jubiläumsaufnahme und wohnt zurzeit auf Kaleys Sofa, um Hotels aus dem Weg zu gehen – weil sie ihm zu teuer sind, wie er standfest behauptet.

Beziehungen zu anderen Darstellern: - Traf bei der Premiere von "Star Treck" Jérome Blanc.
Sonstiges: -


Zuletzt geändert von Ricola am 19. Apr 2010 21:32, insgesamt 4-mal geändert.



8. Sep 2009 23:17
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Beitrag Re: Exsecratio Musicae - Spielerliste
Nickname: Akane-chan

Name: Aaron Winterfeld
Alter: 25 Jahre (Geburtstag 20.11.)
Geschlecht: männlich

Aussehen:
Aaron ist ca. 1,75 m groß und schlank. Seine dunkelbraunen Haare, die ihm bis knapp ans Kinn reichen, versucht er immer mit ein wenig Gel zu bändigen, damit sie ihm nicht in die Augen fallen. Das klappt allerdings meistens nur den halben Tag und so ist er gegen Abend meist unablässig damit beschäftigt, sich die Strähnen irgendwie aus dem Gesicht zu halten. Ganz im Kontrast zu seinen dunklen Haaren stehen seine Augen, die an seinem Gesicht wohl am auffälligsten sind: Sie sind von einem sehr dunklen Blau und sprühen (den Großteil der Zeit zumindest) vor Lebensfreude.
Aaron hat recht hohe Wangenknochen und eine hohe Stirn, was ihm ein intelligentes Aussehen verleiht. Dieses wird noch unterstrichen, wenn er seine kleine, eckige, schwarze Lesebrille trägt, was er allerdings selten tut, da er selbst sein Gesicht mit Brille nicht leiden kann.
Seine recht schmalen Lippen umspielt meist in freundliches Lächeln.
Aaron kleidet sich bevorzugt lässig und bequem. Im Sommer ist er meistens sportlich in Jeans und T-Shirt anzutreffen, während er sich im Winter ein wenig eleganter in Stoffhosen und Rollkragenpullover in dunklen Farben kleidet. Dieser Stilkontrast zwischen den Jahreszeiten hat eigentlich keine wirklich tiefe Bedeutung, aber es hat sich irgendwann bei ihm so eingebürgert. Was seine Kleidung allerdings immer ist, ist hochwertig, er hat eine Schwäche für Markenklamotten.
Als Schuhwerk bevorzugt Aaron dunkle Schuhe, Turnschuhe mag er nicht.
Am linken Ohr trägt Aaron immer, außer wenn er auf der Bühne steht, einen Ohrring. Was für einer das ist, wechselt von Tag zu Tag.
Bildlich. Noch einmal.

Charakter:
Aaron ist im Allgemeinen ein aufgeweckter, lebhafter und recht lustiger Charakter. Er versucht, eigentlich immer gut gelaunt zu bleiben, auch, oder grade dann, wenn die Gesamtsituation nicht ganz so rosig aussieht. Dabei gibt er sich trotzdem Mühe, seinen Mitmenschen mit seiner guten Laune nicht auf die Nerven zu fallen, sondern sie eher aufzumuntern. Er sieht es absolut nicht gerne, wenn jemand schlecht gelaunt oder traurig ist und versucht sein Möglichstes, um diesen Zustand zu ändern. Durch seine Art schafft er es auch öfters, traurige Menschen wirklich zum Lachen oder zumindest zum Lächeln zu bringen. Allerdings können diese „Aufheiterungs-Aktionen“ in eigentlich seltenen Fällen auch sehr daneben gehen, wenn Aaron es übertreibt und die Personen, die er aufmuntern will, eher nervt.
Egal, wie aussichtslos eine Situation erscheinen mag, Aaron sucht irgendwo nach einem Hoffnungsschimmer, nicht nur für sich, sondern auch für seine Mitmenschen.
Nur, wenn er wirklich Angst hat, in oder vor einer Situation, dann fällt es ihm schwer, daran das positive zu sein, dann blitzt die pessimistische Ader durch, die er zwar hat, aber meistens unterdrückt. Wenn Aaron Angst hat, dann hat er Angst. Und daran kann nicht viel etwas ändern.
Er kann sich gut auf neue Situationen und Umgebungen einstellen, was es ihm leicht macht, sich in einer neuen Produktion in einer neuen Stadt und mit einem neuen Ensemble zurecht zu finden.
Fremden Menschen gegenüber ist Aaron aufgrund seiner guten Erziehung erstmal höflich und freundlich. Trotzdem geht er offen auf sie zu und versucht, Freundschaften zu schließen oder zumindest für gute Beziehungen zu sorgen. Wenn er sieht, dass jemand von einer Gruppe ausgeschlossen wird, nimmt er sich diesen Personen sehr schnell an und versucht, sie in die Gruppe zu integrieren.
Andere Menschen sind für Aaron im Allgemeinen recht wichtig. Er hasst es, wenn Freundschaften in die Brüche gehen und die Sache, mit der man ihn am meisten verletzen kann ist, wenn ein guter Freund ist einfach nicht mehr bei ihm meldet oder ihn vollkommen ignoriert, ihn ausschließt.
So gerne er allerdings von anderen umgeben ist und versucht, das Gleichgewicht in der Gruppe zu halten, so ungern hat er es, wenn jemand irgend etwas absichtlich oder unabsichtlich verlangsamt. Er kann unglaublich ungeduldig sein, wenn jemand eine für ihn vollkommen logische Sache zerredet oder unnötig in die Länge zieht.
Stärke und Schwäche gleichzeitig ist Aarons großer Ehrgeiz. Einerseits hilft dieser ihm sehr, voran zu kommen, andererseits steht er sich dadurch auch oftmals selber im Wege, wenn er zu viel von sich erwartet, was nicht selten vorkommt. Wenn Aaron etwas tut, dann tut er es richtig, er mag keine halben Sachen.
Obwohl Aaron im Prinzip ein sehr ehrlicher Mensch ist, sagt er nicht immer, was er denkt, da er keinen Streit provozieren möchte. Nur sehr guten Freunden gegenüber ist er vollkommen ehrlich. Geheimnisse sind bei ihm trotz seiner redseligen Art gut aufgehoben und Klatsch und Tratsch kann er überhaupt nicht leiden. Wenn er hört, dass über einen Menschen, den er mag, schlecht geredet wird, kann er regelrecht aggressiv werden. Und wenn er einmal jemanden vielleicht aus diesem, vielleicht aus einem anderen Grund nicht leiden kann, dann bleibt das auch so. Der Deutsche hat ein sehr gutes Gedächtnis. Und er ist sehr, sehr nachtragend, auch wenn er sich immer einredet, es nicht zu sein.
Auch die Frohnatur Aaron kann ab und zu sehr schlecht gelaunt sein. Das äußert sich daran, dass er, der normalerweise nicht davor zurückschreckt, auf Leute zuzugehen, sich zurückzieht, wenig redet und die meiste Zeit trübsinnig in die Gegend starrt. Wenn es ihm ganz mies geht, vergräbt sich Aaron in seinem Zimmer oder an einem versteckten Fleck und starrt die Wand gegenüber an.
Wenn es ihm in so einer Situation nicht möglich ist, sich irgendwohin zurückzuziehen, nutzt er sein schauspielerisches Talent, um sich so wenig wie möglich anmerken zu lassen. Aaron macht sich zwar schnell Sorgen um andere, aber er mag es nicht, wenn man sich Sorgen um ihn macht.
Doch vollkommen egal, wie Aaron gelaunt ist, auf der Bühne ist er nicht mehr derselbe. Er spielt seine Rolle nicht, er IST seine Rolle. Wie gesagt, er mag keine halben Sachen. Manchmal kann es nach Aufführungen eine ganze Weile dauern, bis er wieder ins wirkliche Leben zurückgefunden hat.
Und vor jedem Auftritt ist er furchtbar aufgeregt und dann kaum noch erträglich. Aaron unter Normalbedingungen ist lebhaft. Aaron aufgedreht ist ein lebendiger Flummi. Dann hilft nur noch eines: viele, viele Gummibärchen.

Ängste/größtes Geheimnis:
Aaron hat ausgeprägte Höhenangst, freiwillig steigt er noch nicht einmal auf eine Leiter. Und dass er viel zu weit über dem Boden mit ansehen musste, wie Joseph Buquet vom Phantom erwürgt wurde, hat diese Angst nicht unbedingt besser werden lassen.
Ein wirkliches Geheimnis hat er dagegen nicht – vielleicht, dass er sich ärgert, nie einen richtigen Schulabschluss gemacht zu haben, aber das ist zumindest für seine Familie kein wirkliches Geheimnis.

Bisherige Rollen:
- Cats: Ensemble (Hamburg)
- Jekyll & Hyde: Ensemble, Zeitungsjunge (Köln)
- Starlight Express: Ensemble/Flat Top, Cover Caboose (Bochum)
- AIDA: Ensemble, Cover Mereb, Zweitbesetzung/alternierender Radames (Essen)
- Les Miserables: Erstbesetzung Marius (London)

Höhen und Tiefen der Karriere:
Aarons Karriere begann, nachdem er die Stage School abgeschlossen hatte, recht langsam mit den beiden Ensemble-Rollen in Cats und Jekyll & Hyde, auch wenn er sich dort durch den kleinen Auftritt als Zeitungsjunge zumindest ein klein wenig vom anderen Ensemble abhob. Nachdem Jekyll & Hyde nach relativ kurzer Zeit eingestellt worden war, wollte Aaron etwas Neues ausprobieren und ging zu Starlight Express, das ja bekannter Weise in eine vollkommen andere Richtung geht.
Am Anfang hatte er dort wieder nur eine Ensemblerolle, als Flat Top, was aber auch praktisch war, da sich Aaron erst einmal mit der Kombination aus Singen und Rollschuhlaufen anfreunden musste. Nachdem er eine Weile im Ensemble mitgewirkt hatte, wurde er zum Cover des Caboose „befördert“. Allerdings hatte er nur wenige Male Gelegenheit, diese Rolle zu spielen, da ihm, als er, da die Erstbesetzung des Caboose anwesend war und er daher nur im Ensemble sang, ein Missgeschick passierte: Bei einem der Stunts von „Rolling Stock“ verfing er sich mit einem Stopper an einer Kante, stürzte und brach sich den Arm. Die dadurch erzwungene Pause kann man wohl als Tiefpunkt seiner Karriere bezeichnen.
Nach diesem Erlebnis war Aaron die Lust am Rollschuhlaufen eindeutig vergangen und er bewarb sich bei der neuen Produktion „AIDA“ in Essen.
Er wurde als Cover für Mereb und Radames aufgenommen. Aaron hatte besonders an der Rolle des Radames großen Spaß und sang sich nach und nach bis zur alternierenden Besetzung. So spielte er einige Zeit lang den Radames zusammen mit einem weiteren Darsteller im wöchentlichen Wechsel. Diese Hauptrolle, auch wenn er sie sich mit einem anderen teilte, war in Aarons Augen der erste Höhepunkt seiner Karriere. Der zweite folgte, als er während einer AIDA-Aufführung, in der er den Radames spielte, von einem der Regisseure von „Les Miserables“ in London entdeckt wurde und er zu einer Audition dort eingeladen wurde. Ein solches Angebot ließ sich Aaron natürlich nicht zwei Mal machen, und als ihm die Erstbesetzung des Marius nach dieser Audition tatsächlich angeboten wurde, zögerte er nicht lange und zog mit Sack, Pack und Kater nach London.
Man kann zusammenfassend sagen, dass Aarons Karriere eine stetige Kurve mit einem Sprung am Ende nach oben beschreibt.

Biographie:
Aaron wurde als zweiter Sohn des Medizinprofessors Georg Winterfeld und seiner Frau Elisa, einer Theaterpädagogin, in der Nähe von Heidelberg geboren.
In der Familie seiner Mutter wurde die Leidenschaft zum Theater seit Generationen weitervererbt, auch, wenn es niemals Berufsschauspieler gegeben hatte. Während sein zwei Jahre älterer Bruder eher der Passion des Vaters für Naturwissenschaften folgte, war Aaron von klein auf fasziniert von den Brettern, die die Welt bedeuten.
Als seine Mutter eine Theatergruppe gründete, schloss er sich dieser sofort an. Zu diesem Zeitpunkt war er 14 Jahre alt und hatte bereits bei Kleinkunstaufführungen ein wenig Bühnenerfahrung gesammelt.
Bei den ersten Stücken, die die Gruppe auf der überregional bekannten Kleinkunstbühne ihres Heimatortes spielte, wirkte er nur als Souffleur mit, was ihm schon sehr großen Spaß machte. Doch als er letztendlich eine Bühnenrolle in einem der Stücke bekam, war seine Leidenschaft für die Schauspielerei endgültig geweckt.
Das Musical hatte Aaron – zumindest als Zuschauer – schon einige Jahre zuvor für sich entdeckt. Er mochte diesen Musikstil sehr, konnte sich aber nicht vorstellen, selber bei einer solchen Produktion mitzuwirken. Viel mehr reizten ihn die Bühnen verschiedenster Theater. Außerdem war er selber der Meinung, nicht singen zu können und sang deshalb nicht vor Leuten, keinen Ton.
Das änderte sich jedoch, als er im Alter von 16 Jahren eigentlich zum Spaß bei einem Talent-Workshop der Stage School Hamburg mitmachte. Er merkte, dass ihm grade diese Art Theater noch ein wenig mehr Spaß machte, als die „normale“ Schauspielerei.
Da er bei diesem und einem weiteren Intensiv-Workshop, an dem er aufgrund seines neu entdeckten Interesse für das Musical teilnahm, den Lehrern positiv aufgefallen war, wurde er, nachdem er das Gymnasium nach der 10. Klasse abbrach, um die Stage School zu besuchen, angenommen. Seine Eltern, vor allem sein Vater und auch sein Bruder, waren über diesen Lebensweg zwar nicht sonderlich erfreut, aber sie ließen ihn gewähren, da sie ihm erstes nicht bei der Erfüllung seiner Träume im Wege stehen wollten und zweitens sein Bruder die großen Erwartungen erfüllte, indem er sich in dem Kopf gesetzt hatte, wie der Vater Medizin zu studieren.
Aaron zog nach Hamburg zu einem Schüler der Stage School, den er dort kennen gelernt hatte, und begann seine Ausbildung zum Musicaldarsteller, die er drei Jahre später abschloss. Eine ehemalige Mitstudentin, die ein Jahr früher als er ihren Abschluss gemacht hatte, vermittelte ihm die Rolle bei Cats.
Mit seinen Eltern, seinem Bruder Phillip und dessen Frau steht Aaron in gutem Kontakt.

Beziehungen zu anderen Darstellern: Zu den anderen Darstellern hat Aaron, da er noch nicht lange in England ist, keine besondere Beziehung, obwohl er ein paar von ihnen schon live auf der Bühne gesehen hat und sich somit auf die Zusammenarbeit freut.

Sonstiges: Aarons größter Traum ist es, einmal den Rudolf in Elisabeth verkörpern zu dürfen. Sogar seinen Kater, einen sehr eigensinnigen Bombay, der mit ihm zu jeder neuen Produktion umziehen muss, hat er nach diesem Traum Rudolf getauft.
Aaron hat eine ausgeprägte Schwäche für Bitterschokolade und wenn ihm langweilig ist und er drei gleiche Gegenstände (Bälle, Orangen, Haarbürsten, Stifte, etc.) herumliegen sieht, fängt er automatisch an, damit zu jonglieren.




Name: Oliver McKinsey
Alter: 27 Jahre
Geschlecht: männlich

Aussehen:
Oliver ist knapp 1,80 m groß und recht schmächtig gebaut. Seine Haare sind kurz und bernsteinfarben und seine grünen Augen verbergen sich hinter einer eckigen Brille mit einem dünnen schwarzen Rand – zu seinem Leidwesen ist Oliver stark kurzsichtig und verträgt keine Kontaktlinsen.
Aufgrund seines Berufes ist McKinsey immer sehr korrekt gekleidet, meistens in einen braunen Anzug mit blütenweißem Hemd, fest sitzender Krawatte und stets blankpolierten braunen Schuhen – und er hasst es zutiefst. Die Krawatte würgt ihn, mit dem Jackett kommt er sich vor, als könne er sich überhaupt nicht bewegen und die Schuhe drücken, das ist das, was er selber über diese Kleidung sagt. Aber er tut das, was von ihm verlangt wird und ein Journalist muss einen gepflegten, professionellen und seriösen Eindruck machen.

Privat trägt Oliver meist einfach T-Shirts und verwaschene Jeans – er würde nicht sehr auf sein Aussehen achten, wenn er nicht müsste.

Charakter:
Olivers am stärksten ausgeprägte Charaktereigenschaft und gleichzeitig seine größte Schwäche ist seine Schüchternheit. Anderen Menschen gegenüber ist er, zumindest anfangs immer, in den meisten Fällen das gesamte Gespräch hindurch, sehr nervös. Mit der Zeit hat er zwar gelernt, diese Nervosität zu verbergen, seine zitternden Hände unbeweglich im Schoß liegen zu lassen oder seine Stimme zu kontrollieren, sodass sie nicht plötzlich versagt, wie sie es oft getan hat, als Oliver jünger war. Aber obwohl man ihm die Nervosität nicht immer anmerkt, heißt das nicht, dass sie nicht da ist.
Im Gespräch ist Oliver extrem leicht zu verunsichern, sofern irgendetwas nicht so funktioniert, wie er es geplant hat. Dann versucht er sich immer an etwas zu klammern, sei es an seine Karteikarten, auf denen er sich vor Interviews die wichtigsten Fragen notiert, an seinen kleinen Notizblock oder, falls zur Verfügung, an seine Kaffeetasse oder ein Wasserglas und bemüht sich, wieder zurück auf den „richtigen“ Weg zu kommen.

Was ihn vollkommen und ziemlich unrettbar aus der Bahn wirft, sind Berührungen durch fremde Menschen. Er mag es so oder so nicht sonderlich gerne, angefasst zu werden, und wenn er die Person, die ihn anfasst, nicht oder kaum kennt, dann ist das tödlich für jedes konstruktive Gespräch mit ihm.

Das Einzige, was Oliver seine Schüchternheit und Nervosität komplett nimmt ist, wenn jemand noch nervöser ist als er. Dann versucht er, da er diese Menschen nur zu gut verstehen kann, das Gespräch souverän zu leiten und hat auch meist Erfolg damit.

Telefongespräche, zumindest mit Leuten, die er nicht kennt, sind ihm ebenfalls ein Graus und er versucht, sie möglichst zu meiden.
Alles in allem zieht er die Arbeit im Büro und das Schreiben von Artikeln, Kritiken und Rezensionen der Arbeit mit Interviewpartnern eindeutig vor.

Wenn er Menschen privat begegnet, ist Oliver höflich und zurückhaltend. Er braucht sehr lange, um sich überhaupt jemandem zu öffnen und selbst wenn er jemandem so sehr vertraut, dass er es tut, braucht es noch viel mehr Zeit, bis er sich vollständig fallen lassen kann.
Seinen Vorgesetzten gegenüber verhält er sich noch höflicher als sonst, fast schon unterwürfig.

Ein zweiter Punkt, der zum Teil auch ein Grund für seine Nervosität im Umgang mit Menschen, vor allem auf Job-Basis, aber auch dafür ist, dass er es in seinem Beruf trotz dieses „Handicaps“ so weit gebracht hat, ist Olivers großer, manchmal zu großer Perfektionismus. Wenn er etwas macht, dann muss es absolut perfekt sein, ansonsten ist er nicht zufrieden. Und wenn etwas nicht perfekt ist, dann feilt Oliver so lange daran herum, bis es das ist. Da er allerdings mit sich und seiner Arbeit sehr, sehr kritisch ist, kann das ab und zu zu horrenden Arbeitszeiten führen.

Ängste / größtes Geheimnis: Olivers größte Angst? Es ist leichter, aufzuzählen, wovor er keine Angst hat. Die schon erwähnten unerwarteten Berührungen sind da nur ein Aspekt. Große Tiere sind ein anderer, Wespen, Bienen und alles andere, was stechen kann. Oliver hat auch Angst davor, einen Fehler zu machen. Dumm dazustehen. Oder den Herd anzulassen, wenn er das Haus verlässt. ...Wie gesagt, die andere Aufzählung wäre kürzer.

Ein größtes Geheimnis hat Oliver tatsächlich: Er ist schwul.
Eine Arbeitskollegin vermutet etwas in der Richtung, aber offen zu ihr gesagt hat er es auch ihr nicht. Er würde das auch niemals tun.

Beruf: Journalist

Verbindung zur Musik: Die Musik ist eine von Olivers großen Leidenschaften. Unheimlich gerne hätte er Musik studiert, seit seiner Kindheit hat er von einem Beruf in der Musik- oder Musicalbranche geträumt, letzteres seit einer Aufführung von „Cats“. Aber leider fehlt ihm auf diesem Gebiet jegliches Talent.

Biografie:
Oliver McKinsey wurde am 6.9. als einziges Kind eines Angestellten und einer Hausfrau in einem Vorort von Edinburgh geboren. Den recht harten schottischen Dialekt dieser Gegend hat er sich zwar bemüht abzugewöhnen, war aber nicht ganz erfolgreich.

Durch seine Schüchternheit hatte er in der Schule nie viele Freunde und vergrub sich ganz in seinen beiden großen Leidenschaften, der Musik und dem Schreiben.

Obwohl sein Talent im musikalischen Bereich nicht sehr ausgeprägt ist, lernte er Klavier zu spielen (auch wenn er Stunden über Stunden üben musste, um es auf ein halbwegs passables Niveau zu bringen) und wünschte sich, einmal mit Musik sein Geld zu verdienen. Diesen Traum gab er niemals wirklich auf, er blieb aber lange sein Geheimnis. Allerdings dachte er niemals an eine Karriere als Darsteller, wie das bei so vielen anderen jungen Menschen der Fall ist. Vor Leuten auf der Bühne zu stehen, das konnte sich Oliver beim besten Willen nicht vorstellen. Er wollte hinter der Bühne oder im Versteckten arbeiten, als Musiker, Produzent – oder eben als Musikjournalist, diesen Beruf konnte er sich damals schon für sich vorstellen.

Seine zweite Leidenschaft, das Schreiben, war sein eigentliches großes Talent. Das bemerkten auch seine Lehrer in der Schule, die ihn irgendwann dazu nötigten, in das Team der Schülerzeitung zu gehen. Seine eigene Meinung zu veröffentlichen und sich damit anderen Menschen zu stellen kam allerdings für Oliver einer Horrorvision gleich und so schaffte er sich (da die Lehrer einfach nicht locker lassen wollten) ein Pseudonym an, unter welchem er begann, Musik- und Filmkritiken zu schreiben – und auch immer wieder Berichte über Musicals, denn diese „sammelte“ er regelrecht, versuchte, möglichst zwei Mal im Jahr eines zu sehen.

Nach dem Abschluss entschloss sich Oliver, sein Hobby zum Beruf zu machen und studierte Publizistik und Englisch an der University of Edinburgh.
Eigentlich hatte er Musik als Nebenfach studieren wollen, aber sein mangelndes Talent machte ihm eindeutig einen Strich durch die Rechnung.

Nach seinem Studium jobbte Oliver bei einigen kleinen Zeitungen, die diese Bezeichnung eigentlich kaum verdienten („Käsblatt“ wäre wohl passender gewesen), jeweils Jobs, die ihm Kommilitonen vermittelt hatten, sodass er keine Vorstellungsgespräche absolvieren musste.

Doch dann, ein knappes Jahr nach seinem Abschluss, bot sich Oliver die Chance seines Lebens: Eine der renommiertesten Zeitungen auf dem Gebiet Musical, Musik und Musiktheater vergab eine Volontariatsstelle. Natürlich war die Stelle begehrt, aber für Oliver war es das Beste, was ihm hätte passieren können. Es vereinte seine beiden großen Träume.

Zum ersten Mal in seinem Leben absolvierte Oliver ein Vorstellungsgespräch. Und er war so leidenschaftlich, seine Begeisterung für diesen Beruf war für jeden so eindeutig spürbar, dass er die Redakteure der Zeitung sofort überzeugte.

Schon während dieses Volontariats schrieb Oliver einige Berichte, die durch ihre Objektivität, ihre feine Kritik und ihren Informationsgehalt für Aufmerksamkeit sorgen.
Nach dem Volontariat wurde Oliver von der Zeitung übernommen. Es gibt keine Musicalpremiere, auf der er nicht ist und wenn ihm ein Musical gefällt, dann schaut er es sich auch mehrmals an.

Und seine Kritiken sind auch für Darsteller interessant, weil er niemanden vorverurteilt, sondern immer die aktuelle Leistung auf sich wirken lässt.

Beziehungen zu den Darstellern:
Im Vorfeld der Phantom der Oper-Jubiläumsvorstellung veröffentliche die Musical Times, bei der Oliver arbeitet, eine Reihe von Berichten über die Show, das Theater, die Macher – und natürlich die Darsteller, einschließlich Interviews mit jedem von ihnen. Oliver betreute diese Reihe: Er schaute sich die Proben an und führte auch die Interviews selbst. Man kennt sich also, nicht nur von vorherigen Kritiken, sondern auch persönlich.

Dass er sich bei dem Interview und ihren zufälligen Begegnungen Hals über Kopf und unrettbar in Léon Graves verliebt hat – das will sich Oliver noch nicht einmal selber eingestehen.

Sonstiges: --


Zuletzt geändert von Akane am 1. Okt 2009 17:41, insgesamt 1-mal geändert.



12. Sep 2009 16:32
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Beiträge: 131
Beitrag Re: Exsecratio Musicae - Spielerliste
Nickname: Nefertina

Name: Claude McEntire
Alter: 28 Jahre
Geschlecht: männlich


Aussehen:

Bild 01

Claude ist ungefähr 1,82 m groß und hat eine schlanke, fast magere Figur.
Sein Blick wirkt durch das ungewöhnlich helle Grün seiner Augen regelrecht stechend.
Er trägt seine ungefähr schulterlangen blonden Haare stets zu einem unordentlichen Zopf zusammengebunden am Hinterkopf. Allerdings sind seine Haare stufig geschnitten, so dass sich einige Strähnen davon immer wieder lösen und ihm teils ins Gesicht fallen.
Am rechten Fußknöchel trägt er ein Tattoo in Form einer Eidechse.
Seine Kleidung kann man schon fast als aristokratisch bezeichnen, er bevorzugt den klassischen, eleganten Dandy-Stil. Im Laufe seiner Karriere hat er sich allerdings seinen eigenen Stil Stil kreiert gerade diese Kleidung mit modernen Accessoires zu kombinieren. So kann es durchaus sein, dass er verschiedene Kappen, ein buntes Tuch oder eine teure Sonnenbrille zu seinem sonst so aristokratischen Look trägt.
Da er etwas kurzsichtig ist besitzt er auch eine Brille aus einem feinen silbernen Gestell, die er allerdings höchstens in seiner Wohnung aufsetzt.


Charakter:
Ein Wort, das ihn wohl in einem beschreiben würde ist „Stil“.
Ein Gentlemen, (fast) immer zuvorkommend und höflich.

Er hat ein sehr selbstbewusstes und entschlossenes Auftreten, allerdings ziemlich undurchschaubar, man weiß nie so recht was er denkt, da er doch steht’s ein Lächeln auf den Lippen trägt. Manchmal wirkt er anderen fast überlegen, sein Wissen im Bereich Literatur ist groß, er beschäftigt sich viel mit Büchern und Romanfiguren, die ihren Ursprung in England haben.

Im krassen Gegensatz zu diesem „ruhigen“ Hobby liebt er es in Clubs und Bars zu gehen und dort bei einem Glas Whiskey Leute zu beobachten, oder selbst auf der Tanzfläche gesehen zu werden.

Der Blonde gestikuliert beim Reden viel mit den Händen und besonders wenn er nervös ist kann er einfach nicht still sitzen. Doch das kommt selten vor, so dass er auf den ersten Blick meistens sehr ruhig und überlegen scheint. Nur bei Leuten die er kennt und bei denen er sich wohl fühlt gibt er sich gelassen und offenen.
Allerdings kann er ebenso gut seine typischen „fünf Minuten“ haben, sehr zickig sein und auch als Mann steht er einer Frau im Punkt „Diva-Eigenschaften“ in nichts nach.

Mit Technik steht er mehr oder weniger auf Kriegsfuss, er besitzt weder einen Führerschein, noch ein Handy. Kommt er nicht drum herum etwas am Computer zu erledigen, lässt er sich dabei meist von seinem Bruder helfen.

Schöne Frauen tun es ihm schnell an, aber ebenso auch Männer, die ihm interessant erscheinen, da macht er keinen Unterschied. Er verführt und lässt sich gerne verführen, wobei er kein Mensch ist, der großen Wert auf eine längere Beziehung legt, da ihn eher ein kurzes, abwechslungsreiches Vergnügen reizt. Allerdings hat er schon über längere Zeit eine Affäre mit einem Anwalt aus „seinen Kreisen“, wenn man es so ausdrücken will.


Ängste / größtes Geheimnis:
Es ist mehr oder weniger ein offenes Geheimnis, dass Claude a) bisexuell ist und b) dem Hochadel angehört.
Gegen den Willen seiner Eltern (besonders seiner Mutter) hat er sich für ein Leben als Musicaldarsteller entschieden und muss selbst noch heute jedes Mal bei seinen „Anstandsbesuchen“ zu Hause ihre Missgunst darüber über sich ergehen lassen. Insgesamt kommt er sehr schlecht damit klar, wenn man ihn auf seine familiäre Abstammung anspricht und man muss in diesem Fall meistens mit einer bissigen Antwort von seiner Seite aus rechnen.


Bisherige Rollen:
Diverse Rollen an Londoner Theatern
Phantom der Oper/Ensemble
Cats/ Ensemble
Jekyll & Hyde/ Simon Stride
Tanz der Vampire/ 2. Besetzung Herbert
Elisabeth/ Totentänzer, danach 1. Besetzung Tod


Höhen und Tiefen der Karriere:
Angefangen hat Claude bei einem kleinen Stadttheater in London als Schauspieler in diversen Stücken, die hauptsächlich von Studenten besucht wurden. Einzig und allein warum er diese Rolle angenommen hatte, war die Tatsache, dass er sich so finanziell über Wasser halten konnte. Doch in dieser Zeit fand er wirklich Gefallen an der Schauspielerei, auf der Bühne zu stehen und in andere Rollen zu schlüpfen.
Seine erste Musicalrolle bekam er bei „Phantom der Oper“. Von da an nahm er verbissen an verschiedenen Vorsingen teil, bis er schließlich seine erste größere Rolle im Musical „Cats“ erhielt und zwar als Tantomile. Doch hatte er dort kein größeres Gesangssolo, sondern bestach eher durch seine tänzerischen und akrobatischen Leistungen. Doch begeisterte er sich bald mehr für das Musical „Jekyll & Hyde“, da er so seine Vorliebe für die Literatur in diesem Fall wortwörtlich ausleben konnte. Die ihm zugeteilte Rolle forderte ihn nicht wirklich, wie er es sich vorgestellt hatte. So verbrachte er danach ein paar Monate als 2. Besetzung des Herbert in Tanz der Vampire, seine erste größere Rolle, bis er schließlich zu Elisabeth kam. Die Rolle vom Tod faszinierte ihn schon von Anfang an und als Totentänzer kam er dem doch recht nah. Doch schließlich bekam er seine große Chance, als er als Tod vorsang und die Rolle bekam. Die Art wie er diesen Charakter verkörpert und spielt bleibt den Leuten einfach im Gedächtnis. Auch seine helle Bariton-Stimme hat einen unverwechselbaren Klang.


Biographie:
Claude kommt aus einer adligen Londoner Familie. Auf ihren Namen legen seine Eltern, Cordelia und Darell McEntire großen Wert.
Er hat außerdem noch einen vier Jahre jüngeren Bruder, Jaques McEntire.
Die Familie lebt auf einem großen Landsitz, etwas außerhalb von London mit einem angrenzenden Gestüt – eine Leidenschaft des Blonden ist das Reiten, er besitzt eine Lipizzaner-Stute.

Mit 19 Jahren zog er von zu Hause aus und brach den Kontakt zu seiner Familie fast ganz ab.
Doch über die Gründe hüllt er sich in Schweigen, so dass niemand so genau weiß, was eigentlich vorgefallen ist. Auch seinen Titel, den er als ältester Sohn seiner Familie normal trägt, lässt er unter den Tisch fallen. Ab und zu besteht seine Mutter noch darauf, dass er sich bei Familienfeiern zu Hause blicken lässt, was Claude dann zähneknirschend über sich ergehen lässt.
Lediglich mit seinem Bruder versteht er sich noch ganz gut und er schätzt dieses positive Verhältnis zu Jaques sehr.

Eine Weile schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch (vom Kellnern, über Tanzen in Clubs, bis hin zu kleinen Modelaufträgen), bis er schließlich mit 20 Jahren zum Theater kam und danach in den Musicalbereich wechselte. In dieser Zeit hat er sich einen großen Bekanntenkreis in London aufgebaut, so dass er in vielen Cafés und Läden oft mit Namen begrüßt wird. Auch pflegt er ebenfalls ein paar Kontakte im „adligen“ Bereich, wobei sich die Zahl hier auf sehr wenige Personen beschränkt, denen er vertraut.

In all den Jahren hat er immer verbissen geübt und trainiert, was sich letztendlich auch ausgezahlt hat, da er inzwischen einen gewissen Status erreicht hat, der ihm die Möglichkeit bietet seine Traumrollen zu spielen.


Beziehung zu anderen Darstellern:
Mit einem gesunden Konkurrenzdenken ist Claude darauf bedacht ein freundschaftliches Verhältnis zu den anderen Darstellern zu pflegen. Dabei ist er trotzdem darauf bedacht nicht all zu viel über sein Leben neben dem Theater preis zu geben.


Sonstiges:
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13. Sep 2009 22:07
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Registriert: 13. Sep 2009 22:41
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Beitrag Re: Exsecratio Musicae - Spielerliste
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Name: Gabrielle Victoria McGregor

Alter: 28 Jahre

Geschlecht: weiblich

Aussehen:

Gabrielle ist etwa 1,74m groß und hat eine weibliche Figur, das heißt sie ist weder zu dünn, noch zu dick, hat aber deutliche Kurven. Ihre Haare sind hellrot und leicht gewellt, meistens trägt sie sie offen. Sie hat sehr helle Haut und grüne Augen. Sie ist ein Mensch, der sehr viel durch Mimik und Gestik ausdrückt; wenn sie wütend ist, dann sieht man ihr das auch an.
Gabi legt sehr viel Wert auf ihr Äußeres. Sie liebt figurbetonte und auffällige Kleidung, bevorzugt in ihrer Lieblingsfarbe rot, sie kann sich aber auch schlicht und elegant kleiden, wenn es der Anlass erfordert. Außerdem hat sie eine Schwäche für jegliche Art von Schmuck, auch hier gilt wieder: Je auffälliger, desto besser. In Bezug auf ihre Kleidung kann sich Gabi noch zurückhalten, aber beim Schmuck trägt sie auch schon mal gerne eine Spur zu dick auf. Sie geht prinzipiell nie ungeschminkt aus dem Haus, trägt aber meistens recht dezent auf.

Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4

Charakter:

Gabi ist eine ziemlich temperamentvolle und leicht reizbare Person. Manchmal scheint es fast so, als suche sie einen Grund, um sich ärgern zu können. Sie ist ein Mensch, der sich sehr schnell eine Meinung über Andere bildet, manchmal deutlich zu schnell. Hat sie sich erst ein gewisses Bild von jemandem verschafft, dann bleibt sie meistens auch dabei. Der erste Eindruck ist bei ihr also sehr wichtig und entscheidet bei ihr oft über Jahre über ihre Meinung zu einer Person.

Gabi steht gerne im Mittelpunkt. Zum einen natürlich auf der Bühne – andernfalls wäre sie ja auch nicht Musicaldarstellerin gewesen. Zum anderen aber auch im privaten Leben – sie spielt sich gerne ein wenig auf, um Aufmerksamkeit zu bekommen, und fühlt sich vernachlässigt und einsam, wenn sie einmal nicht von allen beachtet wird. Denn ignoriert zu werden ist etwas, mit dem sie nur sehr schwer klar kommt, und ihr ist sowohl positive als auch negative Aufmerksamkeit recht, um etwas dagegen zu tun. Grundsätzlich erwartet sie auch, dass man auf sie zugeht und ihr so viel Beachtung wie möglich schenkt, ohne dass sie etwas dafür tun muss. Eine Gegenleistung sollte man dafür aber nicht erwarten – sie ist ziemlich gut darin, Menschen zu ignorieren und nicht zu beachten. Besonders, wenn sie schmollt, ist schlichtes Ignorieren oft ihre Art, jemandem mitzuteilen, dass sie aus irgendeinem Grund beleidigt ist, wobei sie dann wiederum hofft, dass es den anderen hart trifft, von ihr bewusst übersehen zu werden. Wenn das nicht der Fall ist und es der betroffenen Person schlichtweg egal ist, macht sie das nur noch wütender, sodass sie sich immer weiter in die Sache reinsteigert und letztendlich aus einer Mücke einen Elefanten macht.

Gabi hat manchmal ziemliche Schwierigkeiten damit, ihre Gefühle zu offenbaren. Zu zeigen, dass ihr etwas nahe geht, wäre für sie ein Zeichen von Schwäche. Schwäche, Emotionalität, Abhängigkeit - das sind Charakterzüge, die sie auf keinen Fall nach außen transportieren will. Und da sie ihre Unabhängigkeit so sehr liebt, fällt es ihr schwer, enge Bindungen einzugehen, da diese ihrer Meinung nach immer eine gewisse Abhängigkeit mit sich bringen. Sie verlässt sich nur sehr ungern auf Andere, da sie es nicht mag, wenn die Dinge außerhalb ihrer Kontrolle liegen. Überhaupt bevorzugt sie es, die Kontrolle über eine Situation zu haben, und fühlt sich schnell unsicher, wenn dies nicht der Fall ist. Generell ist sie sehr ordentlich und organisiert, zum Beispiel was ihre Arbeit angeht. Nie würde sie einen Termin verpassen oder eine wichtige Telefonnummer verlegen. Mit dieser äußeren Ordentlichkeit versucht sie gewissermaßen, ihr inneres Chaos zu kompensieren. Beraubt man sie aber ihrer gewohnten Strukturen, ist sie schnell aufgeschmissen, so fühlt sie sich ohne ihren Terminkalender ziemlich hilflos.

Gabi ist ein Genussmensch. Sie verbietet sich generell nichts und gibt sich voll und ganz ihren Gelüsten hin. Zwei davon sind Tabak und Alkohol. Sollte sie gezwungen sein, für einen längeren Zeitraum auf Zigaretten oder Whisky verzichten zu müssen, so würde das Gabis Laune deutlich beeinträchtigen und sie noch gereizter als sonst machen.


Ängste/größtes Geheimnis:
Gabis größtes Geheimnis ist zugleich einer ihrer sehnlichsten Wünsche: Sie würde beinahe alles dafür geben, einmal Rafikki in König der Löwen darstellen zu dürfen. Bisher wurde sie jedoch immer abgelehnt. Ihre Ängste sind eher sozialer Natur: Auch wenn sie sich gern distanziert gibt, hat sie große Angst davor, allein gelassen oder enttäuscht zu werden.

Bisherige Rollen:

Ensemble König der Löwen
Ensemble Jekyll & Hyde
2. Besetzung der Constanze in Mozart!
1. Besetzung der Satine in Moulin Rouge
1. Besetzung der Cassandra in Cats

Höhen und Tiefen der Karriere: Nach Gabis recht verspätetem Einstieg in die Musicalbranche lief es zunächst nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatte. Bei ihrem ersten Casting für die Rolle der Rafiki in König der Löwen wurde sie sofort aussortiert, was für die ambitionierte Gabi damals ein schwerer Rückschlag war. Immerhin konnte sie schließlich einen Platz im Ensemble des Musicals ergattern. Nachdem sie als alternierende Besetzung der Constanze in Mozart auf sich aufmerksam machen konnte, war ihre erste große Hauptrolle schließlich Satine in Moulin Rouge, mit der ihr der Durchbruch gelang.

Biographie:

Gabrielle wurde in Edinburgh in Schottland geboren. Ihr Vater, Edward McGregor, ist Rechtanwalt und ihre Mutter, geborene Elizabeth Rutherford, ist Ärztin; sie entstammt also einer recht wohlhabenden Familie und konnte sich nie über irgendetwas beklagen. Gabi ist Einzelkind und wurde von ihren Eltern immer schon verwöhnt. Da sie aber relativ konservativ waren, was die zukünftige Karriere ihrer Tochter betrifft, beobachteten sie frühe Ambitionen Gabis im künstlerischen Bereich recht kritisch. Zwar konnten sie sie nicht daran hindern, an schulischen Theateraufführungen und Musicalproduktionen teilzunehmen, allerdings verwehrten sie ihr professionellen Gesangsunterricht, obwohl dieser finanziell kein Problem gewesen wäre. Nachdem Gabrielle die Schule abgeschlossen hatte, fügte sie sich zunächst dem Wunsch ihrer Eltern, die ihre Ausbildung schließlich finanzierten, und entschied sich für ein Medizinstudium, um einen „richtigen“ Beruf zu erlernen. Nach zwei Semestern an der University of Edinburgh brach sie das Studium jedoch ab. Zwar war sie nicht gänzlich uninteressiert an medizinischen Vorgängen, ihre wahre Leidenschaft lag jedoch nach wie vor im Bereich Musik, Tanz und Schauspiel. Mrs. und Mr. McGregor strichen ihr zunächst jegliche finanzielle Mittel, als Gabi endlich ihre Musicalkarriere begann, sodass sie sich mit gelegentlichen Modelljobs über Wasser halten musste. Da sie sozusagen ein Jahr verschenkt hatte, arbeitete sie umso härter, um als Musicaldarstellerin Fuß zu fassen, und wurde letztendlich auch mit Erfolg belohnt. Schließlich ließen sich auch ihre Eltern davon überzeugen, dass ihr Beruf doch keine so brotlose Kunst ist, und versöhnten sich mit ihr.

Beziehungen zu anderen Darstellern: Gabi pflegte bisher fast keine nennenswerten Beziehungen zu ihren Kollegen, da sie in der Regel Berufliches strikt von Privatem trennt. Allerdings gibt es da ab und zu auch mal Ausnahmen – wenn sie sich mit jemandem gut versteht, spricht für sie nichts dagegen, sich auch mal außerhalb des Jobs zu treffen.

Sonstiges: Gabrielle ist abgesehen von Tanzen nicht sonderlich sportbegeistert, spielt aber zur Entspannung hin und wieder ganz gerne Golf.


4. Jan 2010 01:49
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