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 Weiß Kreuz † Kapitel I: Nachtmahr - Part II 
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Wohnort: Lenny küsst Carsten! Ist er jetzt schwul?
Beitrag Weiß Kreuz † Kapitel I: Nachtmahr - Part II
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Part Ia:
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Seifer hat geschrieben:
Bild[Hidaka Ken - bei Aya (NPC), Omi und Yohji - "Kitten in the House"]

"Puuh", machte Ken, als er den x.ten Blumentopf abstellte und sich anschließend mit dem Handrücken über die Stirn wischte. Es war ein anstrengender Tag gewesen und obwohl es bereits Zeit war, den Laden zu schließen, befanden sich noch einige hartnäckige Kundinnen darin. Aber das war nichts neues für die vier Floristen, denn immerhin war Kitten in the House ziemlich beliebt - zumindest für quietschende Schulmädchen - und wenn er sich so umsah, musste er ein wenig schmunzeln.

Ein hübsches braunhaariges Mädchen näherte sich gerade schüchtern Omi und zögerte offensichtlich. Ihre Freunde stand neben ihr und gab ihr einen Schubs, woraufhin sie den letzten Schritt machte und den jüngsten in ihrem Team ansprach. "Ähm... Omi-kun? Ich möchte dir etwas geben... wenn es dir nichts ausmacht", murmelte sie nervös und zog einen pinken Brief herbei. Bildete sich Ken das ein oder waren das rote Herzchen auf dem Umschlag?

Bevor der Ex-Torwart sich jedoch länger Gedanken darüber machen konnte, lenkte eine wohlbekannte Stimme seine Aufmerksamkeit auf sich. Seufzend sah Ken zu Yohji, der mal wieder mit ein paar Kundinnen flirtete - drei, um genau zu sein. "Hey, Yohji, wie wär's, wenn du mal ein bisschen mitanpackst? Wir müssen gleich schließen!", scholt er ihn und verschränkte dabei die Arme. Unmöglich, wie der sich immer vor der Arbeit drücken wollte!

Was Aya anging, so machte der bereits die Kasse, doch es gehörten noch einige Blumen von draußen hereingetragen.


Bild[Brad Crawford (NPC) - bei Nagi, Farfarello und Schuldig - Hochhaus, Keller]

Wie immer schritt Crawford schnell und zielstrebig durch die Gänge eines der vielen Gebäude, das sich im Besitz der Takatori befand. Schuldig und Nagis Freizeit hatte er urplötzlich zunichte gemacht, indem er den beiden mitgeteilt hatte, dass sie einen neuen Auftrag hatten. Jetzt wurden seine Kollegen mehr oder weniger im Schlepptau von ihm in den Keller geführt. Details hatte er noch nicht verraten, aber das war nichts verwunderliches. Der Amerikaner hasste es, sich zu wiederholen und da sie noch nicht vollständig waren, wären Erklärungen momentan sinnlos - nicht, dass Farfarello besonders interessiert wäre an den Anweisungen an sich. Dem ging es natürlich nur um das Blutvergießen, aber es ging hier ums Prinzip und Crawford war mehr als nur ein Mann mit Prinzipien.

Es dauerte nicht lange, da befanden sich die drei vor dem riesigen Raum, der Farfarellos Zelle darstellte. Der Mann war wie immer mit einer Zwangsjacke hier untergebracht worden nach einer seiner Eskapaden und die zwei Wächter erschienen sichtlich erleichtert zu sein, als Crawford und die anderen sich näherten. "Befrei ihn", trug er Schuldig auf und wandte sich dann Nagi zu. "Ich brauche dich bei unserem Auftrag am Computer. Wenn du deinen eigenen Laptop benutzen willst, dann solltest du ihn jetzt holen", sagte er. Ihr Hackergenie konnte zweifellos unabhängig vom Gerät einwandfrei arbeiten, aber Crawford wollte sichergehen. Der Tag, an dem er etwas dem Zufall überließ, würde doppelt und dreifach rot im Kalendar angestrichen werden müssen.

Akane-chan hat geschrieben:
Bild[Omi Tsukiyono - "Kitten in the House"]

Mit einer Sprühflasche hatte sich Omi inzwischen daran gemacht, die Blätter von einem der Gummibäume wieder auf Hochglanz zu bringen, nachdem er schon Blumensträuße nach hinten getragen und Kisten mit Dekoartikeln gestapelt hatten, immerhin war bald Feierabend. Und obwohl der Tag lang genug gewesen war, war er nach wie vor gut gelaunt und es machte ihm eigentlich nichts aus, dass sie immernoch Kundinnen im Laden hatte.

Erstaunt drehte er sich um, als ihn eine dieser Kundinnen ansprach und lächelte sie nach einem leisen "hm?" freundlich an. "Natürlich nicht!"
Er nahm den Umschlag entgegen, schaute kurz drauf - und wurde prompt ein wenig rot, als er die Herzchen sah. Beschämt griff er sich in den Nacken.

"Uhm... dankeschön."

Es war ja nicht so, dass er selten von Mädchen umringt war, und er bekam auch hin und wieder den ein oder anderen Liebesbrief, aber es brachte ihn doch jedes Mal wieder ein bisschen aus der Fassung.

Nefertina hat geschrieben:
Bild[Schuldig – Hochhaus, Keller]

Mit einem etwas säuerlichen Gesichtsausdruck trabte Schuldig Crawford hinterher. Er hatte die Arme vor der Brust verschränkt und meckerte leise vor sich hin: "Erst wird uns die freie Zeit schmackhaft gemacht, dann kommst du mit einem neuen Auftrag an und sagst uns nicht einmal direkt worum es geht!" Er warf einen Seitenblick auf Nagi, wartend, ob dieser ihm zustimmen würde. Mit einem Seufzen ergab er sich dann aber seinem Schicksal. Wenn der Anführer von Schwarz nicht reden wollte... dann wollte er nicht. Und ein Blick in dessen Gedankenwelt blieb ihm verwährt. Der Deutsche hätte es wohl auch nicht auf einen Versuch ankommen lassen... Er hing am Leben.

Im Keller angekommen kommentierte Schuldig den Auftrag von Crawford nur mit einem Schulterzucken und trat dann auf Farfarello zu. "Na dann wollen wir mal schauen, was für ein netter Auftrag uns erwartet." Mit einem Grinsen auf den Lippen richtete er sich wieder auf, nachdem er den Iren befreit hatte und sah ihren Anführer erwartungsvoll an. "Also, lass hören!", forderte er ihn auf. Die Neugier stand ihm ins Gesicht geschrieben.

Regulus hat geschrieben:
Bild[Farfarello - Hochhaus, Keller]

Wieder einmal hatte er etwas angestellt, etwas, das nicht gut war, etwas, dass andere womöglich als 'böse' oder 'unmenschlich' bezeichnen würden. Doch es war alles recht, solange Gott dabei Schaden nahm, er sollte leiden, indem er zusehen musste, wie seine Kinderchen litten, machtlos, etwas dagegen zu tun...
Mit einem leicht diabolischen Lächeln baumelte Farfarello also seit geraumer Zeit in seiner Zwangjacke kopfüber von der Decke - wann würde man ihn endlich wieder befreien? Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit - eine Tortur die nicht enden wollte...

Doch plötzlich vernahm der Ire Schritte, ein erleichterndes Gefühl, irgendwie, und es waren Schritte, die er gut kannte. Bald sah er auch die Gestalten, die zu den Schritten gehörten, und seine Vermutung bestätigte sich, als er Schuldig, Nagi und Crawford sah, von denen letzterer dem Deutschen den Befehl gab, Farfarello zu befreien.
Es war also mal wieder so weit, sie hatten eine Mission zu erledigen - sonst hätten sie Farfarello wohl niemals zu dritt einen Besuch abgestattet, so ein familiär-freundschaftliches Verhältnis hatten sie definitiv nicht.
Mit stechendem Blick sah Farfarello die Neuankömmlinge an, musterte vor allem Schuldig, als dieser zu ihm trat, ihn endlich von der Decke holte und ihn auch von der Zwangsjacke befreite. Langsam stand der Ire kommentarlos auf und streckte sich leicht, während er immernoch schweigend zu Crawford sah - es schien, als wollte dieser ihnen noch etwas mitteilen...


Seifer hat geschrieben:
Bild[Hidaka Ken - bei Aya (NPC), Omi und Yohji - "Kitten in the House"]

"Beehrt uns bald wieder!", rief Ken einigen aufgeregten Mädchen zu, als sie kichernd den Laden verließen und stemmte die Handgelenke seufzend in die Hüften. Bis auf die beiden Mädchen, die Omi anschwärmten, waren jetzt alle Kunden gegangen.

"Wenn du willst... hast du, ähm... vielleicht Lust... morgen mit mi-", stotterte das Mädchen, das Omi den Brief überreicht hatte und spielte dabei mit ihren Haaren. Doch was genau sie machen wollte, würde Omi womöglich nie erfahren, da Ken genau in dem Moment "herein" platzte mit einem fröhlichen: "Hey, Omi!"

Ein Blick auf die beiden Mädchen ließ ihn sofort einen etwas entschuldigenden Blick aufsetzen und er flüsterte seinem Freund zu: "Sorry, unangenehmen Augenblick erwischt, was?"

Nichtsdestotrotz musste er seine Nachricht überbringen und er würde seinen Mann stehen! "Hey Mädels, wir machen jetzt zu! Omi muss noch beim Aufräumen helfen, aber wenn ihr noch etwas braucht, könnt ihr morgen gerne wiederkommen", grinste er und unterstützte seine Worte, indem er Omi fest auf die Schulter klopfte mit seinem besten Nicht-wahr-Omi?-Gesichtsausdruck. Tatsächlich schienen die Mädchen ein wenig enttäuscht, doch dennoch machten auch sie sich nun auf dem Weg, während Mädchen A (die mit dem Brief) Omi noch einen hoffnungsvollen Blick zuwarf.

Und was auch immer Ken Omi eigentlich sagen wollte, es schien vergessen, sobald sein Blick auf den Umschlag in Omis Händen fiel. "Woah, Omi! Hast du schon wieder einen Liebesbrief bekommen?! Was steht drin?", fragte er neugierig.


Bild[Brad Crawford (NPC) - bei Nagi, Farfarello und Schuldig - Hochhaus, Keller]

Der momentan eher schweigsame Crawford - er musste schon sowas wie ein Talent entwickelt haben, Schuldigs Kommentare zu ignorieren - schien zufrieden damit zu sein, die volle Aufmerksamkeit seiner Kollegen zu haben, denn mit einem leichten Nicken fing er an, zu erzählen: "Wir werden für die nächsten Tage bei Herrn Fujimoto und seiner Familie unterkommen. Er hat ausdrücklich Schwarz als seine Bodyguards verlangt. Sieht so aus, als ob jemand demnächst versuchen wird, Fujimoto-san zu töten."

Ob Brad die richtige Wortwahl - immerhin sieht er die Zukunft, er müsste sich in dem Gebiet also auskennen - gewählt hatte, sei dahingestellt; jedenfalls musterte er einen nach dem anderen eindringlich. "Fujimoto-san ist schon seit Jahren ein geschätzter Freund der Familie Takatori. Ich hoffe, ihr wisst, was das bedeutet", fuhr er fort und schob seine Brille dabei hoch. Der Auftrag schien wichtig zu sein... immerhin hatte selten etwas, das alle vier Mitglieder von Schwarz verlangte, wenig Priorität. "Noch Fragen?" Es schien, als wollte Crawford nach wie vor alles zügig und zack-zack haben ohne Zeit zu verschwenden.


Akane-chan hat geschrieben:
Bild[Omi Tsukiyono – "Kitten in the House"]

Hätte er in diesem Moment etwas sagen müssen, hätte Omi vermutlich genauso gestottert wie das Mädchen vor ihm, also war er fast froh, als Ken in das Gespräch platzte. Er nickte, als gäbe es nichts schöneres, als Blumenkübel zu schleppen, verabschiedete sich aber trotzdem ganz freundlich mit Lächeln und Winken von den beiden Mädchen. Er fand es ja schon süß, wenn jemand so auf ihn aufmerksam wurde, aber... nein.

Eigentlich war er ja echt froh über die „Rettung“ gewesen, aber dann sah Ken den Brief. Omi hatte gedacht, er wäre rot geworden, als das Mädchen ihm den Umschlag gegeben hatte, aber das war nicht gegen die Farbe, die seine Wangen und Ohren setzt annahmen. „Ähm... ich habe keine Ahnung... ich hab ihn noch nicht aufgemacht.“ Schnell stopfte er sich den Umschlag in die Hosentasche und deutete an Ken vorbei auf einen Ficus. „Wir wollten doch aufräumen. Ich – äh – räum den weg.“
Und schnappte sich den Blumentopf, um im Lager zu verschwinden.


Regulus hat geschrieben:
Bild[Farfarello - Hochhaus, Keller]

Still hörte Farfarello Crawfords Erklärung zu, was ihren Auftrag betraf. Er verstand sehr gut, wie wichtig dieser Auftrag für sie war, und das sie ihn durchaus ernst nehmen sollten - immerhin ging es um einen Freund der Familie Takatori - allerdings äußerte er sich nicht dazu, wie er es häufig tat...oder eben nicht tat.

Er nickte fast unmerklich, als der Amerikaner mit der Schilderung ihrer Mission aufgehört hatte, und sah ihn dann schräg mit einem...nun...fast gierigen und manischen Blick an. Nein, Fragen, die den Auftrag betrafen, hatte der Ire keine mehr, allerdings gab es da doch etwas anderes, das er wissen wollte, und er musste es unbedingt loswerden.
"Wo...sind meine Messer...?", fragte Farf und starrte zuerst Crawford und dann Schuldig an. Sie hatten ihm seine geliebten Spielzeuge immernoch nicht zurück gegeben, und er wollte den Auftrag nur ungerne ohne sie beginnen...


Nefertina hat geschrieben:
Bild[Schuldig – Hochhaus, Keller]

Gelangweilt pustete sich Schuldig eine seiner orangenen Haarsträhnen aus der Stirn und zog eine Augenbraue in die Höhe.
"Das heißt wir sollen Babysitter für diese Leute spielen." Er verstummte. Crawford wartete wohl auf eine ernsthafte Frage und so fuhr er fort: "Hast du genauere Informationen über diesen "Jemand?"

"Es wäre interessant zu wissen, ob es sich lohnen wird, in den Gedanken dieses "Jemand" zu stöbern..."

Auf die Frage von Farfarello hin lachte der Deutsche nur und klopfte ihm kurz freundschaftlich mit der Hand auf die Schulter. "Nicht so schnell mein Freund, wenn du den teuren Teppich in der Wohnung dieser Familie Fujimoto mit Blut besudelst, wird uns Crawford die Reinung dafür gnadenlos vom Gehalt abziehen!"


Akane-chan hat geschrieben:
Bild[Nagi Naoe - Hochhaus, Keller]

Nicht, dass er sonderlich begeistert davon gewesen wäre, von Crawford in den Keller kommandiert zu werden, aber Nagi sah keinen Sinn darin, sich wie Schuldig neben ihm irgendwie darüber zu äußern. Es stand ein Auftrag an, gut, dann würde er einen Auftrag ausführen.

Schweigend, mit vor der Brust verschränkten Armen wartete er ab, bis ihr Teamleader erklärt hatte, worum es ging, vorher hatte er der Aufforderung, seinen Laptop zu holen, nicht folgen wollen, weil er nicht hatte abschätzen können, was er noch alles brauchte.

"Verstanden", murmelte er schließlich nur, "keine Fragen", ehe er sich wieder auf den Weg nach oben machte, um wie verlangt den Laptop zu holen. Natürlich hätte er ihn auch einfach zu sich herunterholen können, und natürlich hätte er auch arbeiten können, ohne direkt vor dem Gerät zu sitzen, aber er wollte ungern einen Gegenstand durch mehrere Stockwerke navigieren.

Ein Bodyguard-Job. Sicherlich nicht die interessanteste Aufgabe, die er sich vorstellen konnte, aber so lange er etwas zu tun haben würde, war es in Ordnung. Und sein Job.


Seifer hat geschrieben:
Bild[Hidaka Ken - bei Aya (NPC), Omi und Yohji - "Kitten in the House"]

Ken grinste spitzbübisch, als der arme verlegene Omi sich schnell mit einem Blumentopf vom Acker machte. Dann klatschte er sich einmal in die Hände und mahnte sich selbst, dass sie noch genug Arbeit vor sich hatten. Der Ex-Torwart ging nach draußen, um die letzten Töpfe reinzuholen und gerade als er die Jalousien hinunterließ, erkannte er eine ihnen nur allzu bekannte Gestalt. „Birman!“, rief er aus und wartete mit dem Schließen, bis sie eingetreten war. „Was steht denn an?“, fragte er mehr oder weniger rhetorisch, denn ohne Zweifel handelte es sich um eine Mission... die Frage war nur, was sie dieses Mal machen sollte - naja, neben dem offensichtlichen natürlich...

Aber erstmal würden sie sich wohl wie immer nicht unbedingt im Blumenshop unterhalten, sondern im passenden Raum, wo sie auch wie immer das Video mit dem Auftrag Persers abspielen können. Es stand ohne Zweifel, dass Birman auch heute die Mappen vorbereitet hat, in denen genauere Details bezüglich ihres Targets stehen würde. „Möchtest du etwas zu trinken?“, fragte Ken allerdings erstmal freundlich, denn soviel Höflichkeit musste sein. Normalerweise würde sicherlich Yohji liebend gerne die Funktion des Gastgebers gegenüber hübschen Frauen übernehmen, doch der war gerade im Bad, zweifellos seine Hände waschend, um den Schmutz dieser schrecklichen körperlichen Arbeit loszuwerden, pf.

Bild[Brad Crawford (NPC) - bei Nagi, Farfarello und Schuldig - Auto]

„Das würde ich tatsächlich“, stimmte Crawford eiskalt zu, als Schuldig einen Witz darüber machte, dass er die Reinigungskosten für einen eventuellen blutbesudelten Patzer von ihrem Gehalt abziehen würde. Glücklicherweise sagten ihm seine prophetischen Sinne bislang - noch - nichts von einem solchen Szenario, weswegen er einem der Wachmänner zunickte, der daraufhin schnell Farfarellos Messer brachte und sie ihm überreichte, sich dabei jedoch sichtlich unwohl fühlte.

„Heute findet eine Gala bei Herrn Fujimoto statt, im Moment treffen sie Vorbereitungen. Wir werden hinfahren, allerdings sind wir mehr oder weniger incognito unterwegs.“ Das war anscheinend auch der Grund, warum Crawford selbst den Wagen, zu dem sie sich nur wenige Minuten später begeben hatten, fuhr - es handelte sich um ein stinknormales Auto - und sie nicht mit Chauffeur und Limousine gebracht wurden. Während der Amerikaner aus der Garage fuhr, sah er aus dem Augenwinkel zu Schuldig, der im Beifahrersitz saß und in den Rückspiegel, der Nagi und Farfarello auf der Rückbank zeigte. „Da Nagi und Farfarello zu sehr auffallen, werdet ihr euch im Hintergrund halten. Schuldig und ich werden uns unter die Leute mischen und die Augen offen halten nach auffälligen Gestalten. Fujimoto-san wird am Anfang der Gala eine kurze Rede halten und sich danach zurückziehen. Ihr beide werdet ihn von da an bewachen“, sprach Crawford. Und schließlich fügte er noch an Schuldig gewandt zu: „Die Gala verlangt, dass wir schwarze Anzüge tragen. Im Kofferraum sind bereits welche verladen.“ Nicht, dass es für Crawford einen Unterschied machte; er trug so oder so immer Anzüge oder sonstige formale Kleidung. Ob es sich jetzt um schwarze oder weiße handelte, war ihm dabei relativ egal.

Den Rest der Fahrt fuhr Crawford still, den Blick stets auf die Straße gerichtet. Die anderen hatten nun Gelegenheit, Fragen zu stellen oder untereinander zu reden... eine Beschäftigung, in der sie vermutlich nicht besonders gut wären, mit der Ausnahme von Schuldig. So wie Brad sie einschätzte, würde Farfarello lieber Liebesgeflüster mit seinen scharfen Waffen führen und Nagi kommunizierte hauptsächlich mit seinem Laptop...


Lalaith hat geschrieben:
Bild[Birman - bei Ken, Aya (NPC), Omi und Yohji - "Kitten in the House"]

Es dauerte nicht lange, bis Ken sie erkannt hatte - zumindest nicht mehr, als sie bereits halb vor dem "Kitten in the House" stand. Sie lächelte nur und hob zum Gruß eine Hand, als Ken sie bemerkte, ehe sie sich mit wenigen Schritten hineinbegab und wartete, bis er abgeschlossen hatte.
"Hallo", begrüßte sie ihn dann erst.
"Was denkst du denn, worum es sich handelt?", stellte sie ihm eine - ebenso rein rhetorische Gegenfrage -, das Grinsen noch immer auf ihren Lippen. "Obwohl ich natürlich auch euch ein wenig vermisst habe", bemerkte sie und nickte dann auf die Umschläge unter ihrem linken Arm.
"Aber gehen wir doch nach hinten", schlug sie vor. "Ich habe euch ein kleines Video mitgebracht."
Sie sah sich kurz um und dann wieder zu Ken: "Wo ist denn der Rest?" Momentan wirkte es immerhin ziemlich leer und für gewöhnlich wuselte wenigstens der eine oder andere hier herum.
"Oh, ja, bitte. Einen Tee, bitte", nahm sie sein Angebot an. Soviel Zeit war, immerhin sollten ohnehin alle anwesend sein - oder wenigstens größtenteils alle, da konnte sie genau so gut noch ein wenig warten.


Akane-chan hat geschrieben:
Bild[Omi Tsukiyono - "Kitten in the House"]

Als er wieder in den Verkaufsraum kam, ohne Ficus, hatte Omi so lange an etwas gedacht, dass seine Gesichtsfarbe sich wieder normalisiert hatte. Der Brief war ordentlich zusammengefaltet in seiner Hosentasche verschwunden, gut geschützt vor irgendwelchen weiteren Blicken, vor allem von Yohji oder...
Er bog um die Ecke und winkte, als er Birman sah.
"Hey! Schön dich zu sehen!"
Über die Schulter hinweg deutete er in Richtung des Raumes, in dem sie sich Persers Video ansehen würden und machte ein fragendes Gesicht, dann erklärte er "Ich hol die anderen!" und trabte davon, um Yohji und Aya Bescheid zu sagen.

[hr]

Bild[Nagi Naoe - Auto]

Im Hintergrund halten, bewachen, das klang zwar immernoch nicht wirklich spannend, aber zumindest auch nicht nach einem ganz furchtbaren Abend. Nagi hätte es schlimmer gefunden, hätte er sich zwischen den Menschen herumtreiben müssen, da war es ihm doch lieber, hinter der Bühne zu stehen und auf das Ende der Rede zu warten.

Zurückgelehnt saß er auf dem Rücksitz des Wagens und tippte etwas in seinen Laptop, ignoriert seine Teammitglieder mehr oder weniger, Fragen hatte er keine, Interesse... auch keines.


Nefertina hat geschrieben:
Bild[Schuldig – Auto]

Erst etwas verwundert darueber, dass Crawford selbst den Wagen fuhr, hatte es Schuldig einfach schweigend hingenommen. Er sass auf dem Beifahrersitz, hatte die Arme vor der Brust verschraenkt, ein Bein ueber das andere geschlagen und die Augen geschlossen. Das er wach war beweiste allerdings sein Fuss, der die ganze Zeit auf- und abwippte. Auf Crawfords Hinweis hin, dass sie schwarze Anzuege tragen muessten, drehte er den Kopf in die Richtung ihres Anfuehrers und hob eine Augenbraue. Sich dagegen auszusprechen waere sinnlos und so begnuegte sich der Deutsche mit einem Seufzen und einem grummeligen: "Immer diese formellen Anlaesse... Ich hoffe der ganze Aufwand lohnt sich, ich habe keine Lust mit den ganzen Abend ueber zu langweilen."

Ploetzlich hatte der Deutsche eine Idee und drehte sich ruckartig zu den anderen Schwarz-Mitgliedern auf der Rueckbank um. "Hey Nagi, kannst du nicht irgendwie die Gaesteliste checken? Waere spannend zu wissen, ob sich ein paar interessante Persoenlichkeiten unter den Gaesten befinden."


Akane-chan hat geschrieben:
Bild[Nagi Naoe - Auto]

Innerlich hatte er schon bei Schuldigs "Hey Nagi" die Augen verdreht, aber die Idee des Deutschen war gar nicht mal so schlecht, wie er erwartet hatte.
"Ich seh, was ich tun kann."
Normalerweise durfte es kein Problem für ihn sein, an so eine Liste zu kommen, man musste sie verschicken an Catering, an Security, irgendwo würde er sie abfangen können.
Der Junge verschränkte die Arme vor der Brust, starrte auf den Bildschirmu und die Tasten klackerte von alleine. So ging es einfach wesentlich schneller.


Seifer hat geschrieben:
Bild[Hidaka Ken - bei Aya (NPC), Omi und Yohji - "Kitten in the House"]

"Kommt sofort!", verkündete Ken fröhlich und machte sich daran, das Wasser aufzusetzen. Omi fand Yohji im Bad, der gleich etwas von wegen "Naa, Omi, warum hast du mir denn nicht früher gesagt, dass wir Besuch von hübschen Frauen haben?", faselte, sobald er Birman erblickte. Aya war emotionslos wie immer im Lagerhaus gewesen und hatte die letzten Blumentöpfe dort abgestellt, bevor er nickte und schließlich als Letzter hinzukam.

Ken goss für jeden eine Tasse Kräutertee ein - ja, netterweise auch für die Männer, er war doch nicht Yohji! - und das Quintett fand sich schon wenige Minuten später in ihrem "Filmraum" wieder. Birman legte wie immer die Videokassette ein und auf dem Bildschirm erschien die Silhouette von Perser. „Weiß, Schrecken des Dunkels! Dies ist euer neuer Auftrag:

Euer Target ist diesmal Akira Fujimoto. Er und seine Familie sind nach außen hin eine geschätzte Familie mit großem gesellschaftlichen Einfluss. Seinen Reichtum hat er sich mithilfe vieler illegaler Aktivitäten wie Drogenhandel erkauft. Seit einiger Zeit wurden sogar Banden mit ihm in Verbindung gebracht, die Menschenhandel betreiben. Heute Abend veranstaltet er eine Wohltätigkeitsgala, bei der er angeblich für ein Waisenhaus Spenden sammelt. In Wirklichkeit fließt dieses Geld jedoch in seine finsteren Machenschaften und noch mehr Menschen werden grausam gefangen und verkauft, wenn niemand ihm Einheit gebietet. Viel Achtung ist geboten, denn unter den Teilnehmern dieser Gala befindet sich sicher das eine oder schwarze Schaf, das diese Gelegenheit für einen Handel nutzen will. Ihr werdet euch diesmal zuerst undercover einschleusen, bevor ihr euer Target ausschaltet. Wir haben bereits fünf Namen für euch besorgt, mit der ihr auf der Gala willkommen seid. Weiß, Schrecken des Dunkels, jagt den schwarzen Schwarm!“

Während Perser erklärte, erschienen wie gewohnt Fotos und Aufnahmen von dem Target. Es schien sich um einen mittelalten Mann zu handeln; sein graues Haar war bereits zurückgegangen und er hatte einen grimmigen Gesichtausdruck. Er war relativ klein, doch auf all den Bildern umgeben von Bodyguards, was seine wichtige Stellung bewies. Auch Fotos von den Opfern des Menschenhandels waren zu sehen; einige Personen, die grausam entstellt waren und irgendwo in einer verlassenen Gasse „entsorgt“ worden waren.

Ken biss die Zähne fest zusammen. Solche Lügner, die nach außen hin den netten Mann spielten, waren echt das Letzte... er nahm seinen Umschlag von Birman entgegen, bis ihm etwas auffiel. Fünf Namen...? Das bedeutete doch. „Birman, gehst du heute etwa mit?“, fragte Ken erstaunt. Es machte nur Sinn, dass eine Frau wie sie für Spionage geeignet wäre, aber er hatte das gar nicht erwartet.

Bild[Brad Crawford (NPC) - bei Nagi, Farfarello und Schuldig - Auto]

Die Fahrt verging wie im Fluge, denn schon parkte Crawford in der großen Tiefgarage ihres Auftraggebers ein. Nagi würde mit seinen Fähigkeiten keine Probleme haben, die Gästeliste auf seinem Laptop aufzurufen. Die Namen würden ihm allerdings nicht viel sagen und Fotos zu den Gästen waren leider keine dabei. Als das Team ausstieg, würden ihnen sofort die Männer in Schwarz auffallen, die an allen wichtigen Eingängen standen - so befanden sich auch zwei von ihnen neben einem Lift, auf den Crawford zeigte. „Farfarello, Nagi. Ihr nehmt diesen Lift und lasst euch zu den privaten Gemächern bringen. Ihr werdet dort auf Fujimoto-san warten, egal was passiert. Seid allerdings vorsichtig, selbst vor den Angestellten von Fujimoto selbst. Wir wissen nie, wo der Feind steckt.“
Schließlich öffnete Crawford den Kofferraum und warf Schuldig den Anzug zu. „Du ziehst dich erstmal um. Wir nehmen die Treppen und gehen direkt in den Gala-Saal.“ Damit würden sich ihre Wege wohl erstmal trennen. Die unsympathischen Bodyguards am Lift beäugten skeptisch die vier Neuankömmlinge. Na, da würden Nagi und Farfarello sicher noch viel Spaß haben, Genies wie sie im Umgang mit Menschen waren...


Jocelyn hat geschrieben:
Bild[ Aya - bei Ken, Omi, Yohji und Birman - "Kitten in the House" ]

"Birman." war seine Art die Frau sogleich er sie erblickt hatte zu begrüßen, als er als Letzter der Versammlung beitrat. Mehr kam derweil nicht von ihm, aber das war ja nichts ungewöhnliches. Und immerhin gab es nur einen Grund für einen Besuch von ihr. Sowohl die gewohnten Umschläge - neben Video, die sie bei sich trug, war Beweis genug dafür. Eine neue Mission.

Aya stand, wie so oft, mit dem Rücken zur Wand angelehnt und die Arme vor der Brust verschränkt, während er sich konzentriert gemeinsam mit den anderen das Video von Perser und ihrem neuen Ziel ansah. Akira Fujimoto. Drogen- und Menschenhandel also, wie? Aya prägte sich das Aussehen des Mannes gut ein. Sowie die Tatsache das auf jedem Bild von ihm Bodyguards an seiner Seite waren. Auf der Gala würde es nicht anders sein... Bei den Fotos der Opfer, zeigte er keine äußerlichen Emotionen oder Reaktionen, wie es eine normale Person wohl gewöhnlich tun würde, oder Kollegen...
Als Perser im Video die letzten Instruktionen gab, fiel Aya gleich etwas auf und er zog dabei kaum merkbar eine Augenbraue hoch - Fünf...? Und warf anschließend einen kurzen Seitenblick auf Birman.

Auch Aya würde dann den Umschlag von Birman entgegen nehmen und gleich einen ersten Blick hinein werfen. Um auch gleich unter anderem herauszufinden wo und wann genau die Gala stattfand. Ehe er zu Birman aufsah und etwas fragen wollte was ihm vorhin schon aufgefallen war, aber Ken kam ihm zuvor. Dann würde er eben gleich zur nächsten übergehen. "Sind diese Namen als Gäste eingetragen?" Damit spielte er auf eine mögliche Gästeliste an. Es wäre von Vorteil auch als Personal dort aufzutauchen.


Lalaith hat geschrieben:
Bild[Birman - bei Aya, Ken, Omi und Yohji - "Kitten in the House"]

Birman nickte Aya grüßend zu, als sie in sah: "Guten Abend, Aya." Dann wartete sie auf den Rest zusammen mit ihm.
"Danke", bedankte sie sich bei Ken, als der ihr eine Tasse Tee brachte und nickte ihm zu - es dauerte nicht lange, dann waren alle versammelt und sie konnten sich zum Fernseher begeben.
Sie legte wie gewohnt die Videokassette ein und trat dann zurück, an ihrem Tee nippend, während Persers Nachricht über den Bildschirm flackerte.
Nachdem die Nachricht zu Ende gegangen war, gab sie jedem der Männer einen Umschlag mit den entsprechenden Daten, erst dann sah sie zu Ken und nicke.
"Diesmal, ja. In diesem Fall kann es gut und gerne sein, dass ich etwas erfahre, das ihr niemals zu hören bekommen würdet, ganz einfach, weil ihr nicht über die nötigen... Qualitäten in dieser Sparte verfügt", antwortete sie mit einer Spur Amüsiertheit. Für gewöhnlich hielt sie sich von diesen Aufträgen eher Fern - aber wenn es half das Target auszuforschen und zu vernichten, war es das Wert.
"Von diesen Namen sind zwei für den Cateringdienst eingetragen, dementsprechend müsst ihr euch dann auch kleiden, die Informationen dazu stehen in den Files. Die beiden anderen und der weibliche sind auf der Gästeliste", entgegnete sie auch Aya. "Dadurch sollte es möglich sein, einen guten Überblick über die Gäste zu bekommen und sich die entsprechenden Leute zum Reden zu suchen."


Regulus hat geschrieben:
Bild[Farfarello - Auto]

Ohne einen Kommentar abzugeben nahm Farfarello seine Waffen entgegen und verstaute sie überall am Körper, wo Platz für sie war. Mit einem finsteren Grinsen verdeutlichte er seine Zufriedenheit.

Ja, jetzt fühlte er sich wesentlich besser, auf Schuldig's Kommentar reagierte er nicht, warum auch? Es war nicht seine Schuld, wenn seine Opfer nicht aufpassen konnten, wo sie hinbluten. Er würde jedenfalls keine Rücksicht zeigen, nur um die Einrichtung zu schützen, das war jedenfalls kein ausreichender Grund für den Iren...

Im Auto spielte Farfarello mit einem langen Messer herum, während er allerdings Crawford stehts zuhörte, da dieser mehr Details zu ihrer Mission preisgab.
"Verstanden...", sagte der grauhaarige leise, um dem Amerikaner zu zeigen, dass er sich seinen Aufgabenbereich eingeprägt hatte. Es war gut, ihn so einzusetzen, da war Farf wohl am besten aufgehoben.

Die Ankündigung, dass sie schwarze Anzüge tragen mussten, gefiel Farfarello ganz und gar nicht! Verstimmt sah er auf und verengte sein Auge zu einem Schlitz, während er einen genervten Zischlaut von sich gab und Crawfords Blick durch den Rückspiegel erwiderte. Aber es lohnte sich nicht, sich zu beschweren, sie hatten keine andere Wahl.

Dann war die Autofahrt schließlich zu ende und der Ire stieg mit ernstem Blick aus dem Auto.
Auf die weiteren Anweisungen von Crawford nickte Farf nur stumm und sah schließlich fragend zu Schuldig. Warum sollte nur er den Anzug anziehen, und Nagi und er nicht? Naja, das würde sich noch aufklären, zunächst fiel sein Blick noch auf die Wachen, die hier überall herumstanden. Ihnen warf er einen ziemlich finsteren Blick zu, als ob er sie mit seinem Auge erdolchen wollte. Sie sollten es garnicht erst versuchen, ihn aufzuhalten - sie würden es bereuen. Sie sahen Schwarz zumindest so an, als wollten sie sich mit ihnen anlegen...


Nefertina hat geschrieben:
Bild[Schuldig – beim Auto]

Schwungvoll schlug Schuldig die Autotür zu, vergrub seine Hände in den Taschen seines Mantels und musterte mit seinem üblichen Grinsen auf den Lippen die Männer in den schwarzen Anzügen.
Das Grinsen wich allerdings für einen Augenblick aus seinem Gesicht, als er mit einer geschickten Bewegung den Anzug auffing, den Crawford ihm zuwarf.

Da es keinen Sinn machen würde zu protestieren verschwand der Deutsche hinter dem Auto, um kurz darauf seine eigenen Klamotten in den Kofferraum zu werfen. Der edle Anzug wollte nicht so recht zu seinen orangenen Haaren passen, die sich ganz unschicklich so sehr von seiner Kleidung abhoben. Auch auf die Krawatte hatte Schuldig verzichtet. Ungeduldig begann er mit den Fingern auf dem Autodach zu trommeln und meinte grinsend: „Also von mir aus kann es losgehen!“


Akane-chan hat geschrieben:
[Omi Tsukiyono - Kitten in the House]

Omi hatte sich einen Stuhl geschnappt und sich verkehrt herum daraufgesetzt, die Arme über der Lehne verschränkt. Er schaute gebannt auf die Fernsehbilder, presste die Lippen zusammen, aber es deutete nichts darauf hin, dass er es als etwas anderes als einen Auftrag sah, wie jeden anderen auch.
Es erstaunte ihn genauso wie Aya, dass Birman mitkommen würde, aber er nahm es wesentlich freudiger auf.
"Toll, dass du mitkommst!" Omi schlug das File auf und blätterte durch die Seiten. "Wer von uns geht wohin?" Er dachte sich schon, dass er vermutlich beim Catering landen würde, aber das machte er gerne, freundlich zu Gästen sein konnte er gut.

[Nagi Naoe - beim Auto]

Nagis Augen huschten über die Gästeliste, die nach wenigen Tastenkombinationen auf seinem Bildschirm erschien, aber die Namen sagten ihm nichts.
Er klappte den Laptop zu und klemmte ihn unter den Arm, als sie ihr Ziel erreichten, stieg aus und nickte knapp auf Crawfords Anweisung hin.
Die Männer am Lift fielen ihm durchaus auf, aber die waren als Bodyguards verpflichtet, also würde die Security ihnen wohl kaum Probleme machen.
"Komm", murmelte er zu Farfarello, nickte Crawford noch einmal und ignorierte Schuldig weitestgehend, ehe er langsam auf den Lift und die beiden dort postierten Männer zu ging.


Seifer hat geschrieben:
[bei Farfarello und Nagi - Flur]

„Was, glaubt ihr, ich lasse euch einfach so durch?“, fragte einer der Männer in schwarz schroff und rührte sich nicht vom Fleck. „Glaubt wohl, ihr könnt euch alles erlauben, hm? Wir können schon gut auf Fujimoto-san aufpassen. Wir brauchen euch nicht“, bestätigte der andere und blickte Farfarello verachtend an, bevor er zu Nagi herabsah. Ganz schön arrogant waren sie, ganz zu schweigen davon, dass es vollkommen unprofessionell war, sich so zu verhalten. Crawford hätte ihnen sicherlich einiges gegeigt, doch der war schon weg und so blieb es an Farfarello und Nagi, diese Typen irgendwie zu „überzeugen“, sie vorbeizulassen. Dass es schon vor dem Lift scheitern sollte... kam nicht in Frage. Die beiden Möchtegern-Bodyguards waren jedenfalls die ersten kleinen Steine auf ihrem Weg, keineswegs problematisch. Es würde allerdings zu einem großen Problem werden, sollten sie nicht bald zu Fujimoto gelangen, um die ganze Zeit über ihn zu wachen, so wie es ihnen aufgetragen wurde. Schade, dass es wohl nicht so gut aussehen würde, wenn sie gleich in den ersten zwei Minuten ihrer Ankunft zwei Leute Fujimotos unschädlich machen würden - vor allem, da es doch irgendwie die falsche Seite wäre. Aber sicherlich gab es noch andere Wege, in den Lift zu gelangen...

Bild Ken - bei Aya, Omi und Yohji (NPC) - "Kitten in the House"]

„Eh? Der Liste nach sind Aya und ich für das Catering zugeteilt...“, bemerkte Ken leicht verwundert, als er durch den Papierkram blätterte. Er hätte eigentlich wie Omi erwartet, dass ihr jüngstes Mitglied ebenfalls zuständig dafür wäre, aber es würde wohl irgendeinen Grund geben, warum sie beide ausgewählt wurden. Freundlich war Ken ja (und Aya hatte sogar eine Vergangenheit als Kellner!), aber das hieß nicht, dass er sich besonders geeignet für die Rolle sah. Allerdings war es nun mal ein Auftrag und so würden sie sich einfinden müssen - meist taten sie das schließlich ganz gut. Diejenigen, die für das Catering zuständig waren, würden sich jedenfalls auch relativ frei durch das Gebäude bewegen können unter dem Vorwand, Nachschub zu holen, Geschirr wegzubringen und ähnliches. „Das heißt, Omi und ich sind auf der Gala... also da habe ich nichts dagegen, immerhin sind dort all die hübschen Frauen“, kommentierte Yohji locker wie immer. Er saß mit überschlagenen Beinen da und legte nun die Missionsakte weg, bevor er noch etwas zu Birman gewandt hinzufügte: „Du bleibst natürlich immer die Nummer eins, Birman!“

Das war ja mal wieder typisch Yohji... Ken seufzte, aber ein leichtes Lächeln machte sich auf seinen Lippen breit, bevor es kurz darauf auch schon wieder spurlos verschwand. Ab jetzt galt: Konzentration. Es dauerte nicht lange, bevor Aya und er sich umgezogen hatten und schließlich stiegen die beiden in den Wagen des Rotschopfes, während Birman, Yohji und Omi - die jetzt ebenfalls in angemessener Kleidung in Forme von einem eleganten Abendkleid, sowie Anzüge gekleidet waren - in Yohjis Auto zur Gala fuhren.

Mit einem beabsichtigten kleinen Abstand von vielleicht fünf Minuten kamen sie dort an, Ken und Aya zuerst. „Da seid ihr ja endlich! Das Catering-Service ist voll überfordert, wir brauchen euch dringend in der Küche, dort warten noch zig Ladungen mit Champagner“, begrüßte sie gleich ein rau aussehender Kerl und ehe die beiden protestieren konnten, wurden sie auch mehr oder weniger schon in die große Küche abgeschoben.

Als Yohji in der Garage parkte, machte er natürlich als erstes für Birman die Tür auf, bevor er sich umsah und den Eingang erblickte. Die drei betraten ihn, gingen ein paar kurze Treppen und vor ihnen Augen erstreckte sich eine riesige Halle, in der sich unzählige Menschen befanden, unter ihnen auch ein Mann, der ihnen vorerst noch nichts sagen würde:

Bild[Brad Crawford (NPC) - bei Schuldig - Gala]

Crawford wirkte so, als wäre eine Gala solchen Umfanges keine ungewöhnliche Begebenheit für ihn. Selbstbewusst, aber keineswegs auffällig stand er inmitten der Menge, von der einige ihn und Schuldig sogar als Takatoris Leute erkannten und respektvoll begrüßten oder zunickten. Der Saal war geschmückt mit zahlreichen dekorativen Blumensträussen, die sich in teuren Porzellanvasen befanden. Die gedeckten Tischen wiesen feinstes Silberbesteck auf, an das sich wohl so mancher gern vergreifen würde und es vielleicht auch tat, und teurer Punsch ruhte in zahlreichen Bowlen. Die Kronleuchter leuchteten und glitzerten, doch ihr Licht wiederum brachte die Gläser, das Besteck und den Schmuck der Anwesenden zum Funkeln wie in einer Höhle voll mit Kristallen. Es wirkte wahrlich wie eine Gesellschaft für feine Pinkel, was man auch gut an den Gästen sehen konnte, die ihr Kinn so hoch reckten, als stünden sie kurz vor dem Ertrinken, weil das Wasser ihnen schon zum Hals reichte. Die meisten stolzierten herum wie aufgeplusterte Gockel. Es war eine plötzliche Vision, die Brads Aufmerksamkeit nun auf den Eingang lenkte, wo gerade Yohji, Birman und Omi eintraten. „Das sind sie... Schuldig. Ich will, dass du dich ihnen unauffällig näherst, um ihre Gedanken zu lesen“, sprach Crawford und ließ seine Augen noch einen Moment auf den drei Neuankömmlingen haften, bevor er zu dem anderen Schwarzmitglied sah.


Part Ib:
1
2




Was zuletzt geschah:



[Schuldig – Gala]


Warum sollte ich?
Wieder ließ der Deutsche ein Kichern in Omis Kopf ertönen. Diese ganze Sache machte ihm viel zu viel Spaß.

Selbst wenn ich nicht in deinem Kopf bin, weiß ich doch ganz genau, dass deine Gedanken nach Rache Nacht für Nacht mir gelten und dich um den Schlaf bringen!


Doch noch bevor er diesen "Spaß", das Weiß Mitglied mit seinen Gedanken weiter in den Wahnsinn zu treiben, fortführen konnte, galt seine Aufmerksamkeit weiter Crawford. Der verteilte wie gewohnt souverän seine Anweisungen und das weitere Vorgehen, dass Schuldig am liebsten gegähnt hätte. Doch die Aussicht auf eine kleine Jagd auf Weiß hob seine Laune wieder schlagartig. Den Babysitter für Fujimoto zu spielen war so ganz und gar nicht seine Liga. Er grinste. "So schnell werden aus Jägern die Gejagten. Die Ratten können sich auf etwas gefasst machen."

Der Mann mit den orangenen Haaren konzentrierte sich wieder auf die Gedanken, die ihm vom Klang her schon so bekannt waren. "Auf zehn Uhr", teilte er Crawford mit und machte schon einen Schritt in diese Richtung. Oh ja, Gedanken konnten ja so süß sein...


[Yohji Kudou - Gala]


Ahh, so ein Mist. Warum ausgerechnet jetzt? Warum muss mir sowas immer passieren? Eigentlich wäre diese Situation ja perfekt - eine Frau, die nicht von mir ablassen kann, aber wieso muss ich ausgerechnet dann wichtigen Aufgaben nachgehen? Das Leben ist echt nicht fair..., waren Yohjis leicht verzweifelte Gedanken, als die Frau partout nicht von ihm ablassen wollte, egal, was er zu ihr sagte.

Und gerade jetzt kam es gerade ziemlich ungünstig, da das Wirrwarr in diesem Raum immer schlimmer wurde, je länger es dunkel war. Yohji konnte fast spüren, dass Omi in der Klemme steckte. Immerhin war Schwarz zu hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls hier, und die arbeiteten mindestens genauso professionell, wie sie selber. Und wenn es nicht bald wieder hell werden würde, könnten sie die erfolgreiche Absolvierung ihrer Mission schnell vergessen. Wer konnte denn schon wissen, ob Fujimoto nicht schon längst über alle Berge war? Verdammt, was würde das langhaarige Weiß-Mitglied jetzt für ein Nachtsichtgerät geben?

Aber erst musste er die reizende Dame mit noch mehr Nachdruck loswerden, auch wenn ihm das immernoch schwer fiel. Schnell nahm er erneut die Blume hervor, die er ihr vorhin hatte überreichen wollen, und tastete, sich an ihrem Griff orientierend, bis zu ihrem entzückenden Kleinen Ohr vor, um ihr die Blume hinters Ohr zu klemmen.
Dann kam er ihr sachte näher, griff ihr Gesicht mit beiden Händen und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn.
"Es tut mir schrecklich leid! Auch wenn ich es mag, wenn mir hübsche Frauen bei der Arbeit zusehen, wäre das in diesem Fall zu gefährlich. Wir wissen ja nicht, was für hinterlistige Typen den Strom abgeschaltet haben, und ich muss mich alleine darum kümmern, für dich, wäre es viel zu riskant. Hier wärst du am sichersten! Wende dich am besten an einen Kellner, bis ich wieder zurückkomme, dann kann dir nichts passieren! Am besten ist, du rührst dich nicht von der Stelle! Ich will nicht, dass diese zarte Blume geknickt wird, das wäre wirklich nicht schön!", gab Yohji sehr charmant zu und fuhr ihr mit dem Handrücken über die Wange.

"Ich hoffe, du verstehst das!", sagte er noch, sah aber schon längst wieder weg, was sie zum Glück nicht sehen konnte. Er überlegte nämlich schon, wohin er sich in dieser Dunkelheit begeben konnte, um Omi oder vielleicht Birman zu treffen, sie mussten sich absprechen, denn ohne Planung würden sie hier nicht weit kommen.
Yohji hoffte nur, dass die Dame jetzt locker lassen würde - immerhin hatte er seine Verführungskünste angewandt, und wenn sie immernoch nicht dahinschmelzen würde, würde der Ex-Detektiv an seinen Fähigkeiten zweifeln, und das so ziemlich!



[Farfarello - Flur]

Die Klinge Farfarellos, die Ken mit seiner Aktion gegen die Wand stoßen wollte, verursachte ein lautes Geräusch, als es ihm gelang. Zwar war ihm das gegen die Wand stoßen von Ken geglückt, allerdings hatte dieser nicht viel Zeit vergeudet und schnell geschaltet, womit der Ire nicht gerechnet hatte. Genauso wenig hatte er erwartet, dass Ken sich ducken und ihm einen Tritt gegen die Kniescheibe verpassen würde, weshalb Farfarello leicht ins Taumeln kam.
Diese Chance nutzte Ken also, um davonzukommen, aber er würde nicht sehr weit kommen! Schnell zog der weißhaarige sein Messer wieder aus der Wand, drehte sich um und funkelte Ken wütend an, seine Wunden immernoch ignorierend, als plötzlich das Licht ausging.

"Was? Was ist hier los?", zischte der Einäugige und sah sich verwirrt um. Wer hatte hier das Licht ausgemacht? Das waren garantiert nicht die anderen beiden Schwarz-Mitglieder, die ja anderweitig beschäftigt waren, also konnten es nur Weiß sein! Oder jemand ganz anderes? So ein Mist aber auch!

Und den Worten von Ken nach zu urteilen, hatten diese Typen tatsächlich vor, die Flucht zu ergreifen. Nun, das konnten sie zwar gut, aber Farfarello würde das zu verhindern wissen! Nein, sie würden ihm nicht entwischen, nicht heute!
Er schloss das Auge und versuchte sich auf die Position zu konzentrieren, von wo Kens Stimme zuletzt hergekommen war, bevor er direkt auf ihn losstürmte.
"Ihr werden nirgendwohin gehen! YAAH!!", rief er und warf sein Messer direkt in die Richtung, wo er Ken vermutete, nur um kurz darauf mit einem Hechtsprung auf den Bugnuk-Kämpfer zuzuspringen. Würde er mit dem Messer danebenwerfen so bestand wenigstens die Chance, Ken umzustoßen und direkt auf ihm zu landen, was ihm einen Vorteil einbringen würde. Die konnten was erleben! Auch in der Dunkelheit war Farf kein leichter und nicht zu unterschätzender Gegner!






[Birman - Gala]

Wie gut, dass der Typ hier eingebildet genug war, um alles so auszulegen wie er sollte. Natürlich konnte sie nichts anderes wollen, als ihm an die Wäsche. ♥ Nicht, dass er nicht gut aussah - nur leider funktionierte das so im wirklichen Leben selten bis gar nicht. Aber sie hatte nicht vor, Klaus darauf hinzuweisen. Er sollte sich nur hübsch seine kleinen Luftschlösschen aufbauen, das machte es etwas weniger gefährlich für sie. Im Moment.
Eigentlich hatte sie ihm auch noch etwas antworten wollen, dass sie mehr in die Rolle spielte, die sie sich zurecht gelegt hatte - aber seine Hand an ihrem Hintern war dann doch ein Punkt, an dem es schwer fiel noch hirnlos (oder einfach nur möglichst hilflos) zu tun.
Sie legte ihre Hand also auf seine für einige Sekunden, dann nahm sie einfach einen seiner Finger und zog seine Hand fein säuberlich von ihrem Körper. "Ich muss doch bitten, Klaus! Was sollen denn die Leute denken?", murmelte sie, gerade so, dass nur er es hören konnte. "Ich muss ein wenig auf meinen Ruf achten..." Dabei ließ sie offen, ob es dabei um ihren Ruf als Ehefrau, Verlobte, Freundin oder einfach generell um ihren Ruf ging. Sie blinzelte ein wenig in die Dunkelheit.
Es war nicht gerade schön - man sah nicht weit und schon gar nicht wirklich, wo man hinging, aber immerhin sah man genug um nicht geradewegs in andere Leute zu laufen.
"Ich werde mich inzwischen... frisch machen. Bis dahin ist das Licht hoffentlich wieder an - und wir können unser... Gespräch fortsetzen, Klaus", flüsterte sie dann an sein Ohr, indem sie sich kurz auf die Zehenspitzen stellte und nach vorne lehnte.
Besser nicht alle Brücken hinter sich einreißen - wer wusste schon, was in dem Umschlag war und welche Maßnahmen sie noch ergreifen musste. Konnte gut sein, dass sie noch einmal mit ihm reden musste, also sollte sie ihn sich warm halten.
Bevor er die Chance hatte sie zurückzuhalten, begann sie sich durch die Leute in Richtung der WCs zu bewegen. Sie wusste in etwa, wo diese gelegen sein mussten und würde einfach erst einmal in diese Richtung gehen. Sie brauchte einfach einen stillen Ort, an dem sie sich den Umschlag ansehen konnte - und einen unauffälligen. Was war da besser als eine WC-Kabine?






[Omi Tsukiyono - Gala]


Rausrausrausrausraus!

Er hatte ja so recht, so recht, es gab wenig, was Omi momentan lieber wollte, als Ouka zu rächen, als zu sehen, wie sich seine Darts in die Haus des Mannes bohrten, der sie umgebracht hatte...

Aber was war dieser Mann für ein Monster, das in seinem Kopf sprechen konnte und genau diese Gedanken kannte? Und wie konnte man sich vor so etwas schützen?

Schützen. Gutes Stichwort.
Omi kniff die Augen zusammen und versuchte, sich wieder zu fassen, zu konzentrieren. Er musste die anderen wiederfinden, zumindest Yohji und Birman, isoliert hatten sie überhaupt keine Chance.
So leise wie möglich bewegte sich Omi weiter in den Raum hinein, in die grobe Richtung, in der er Yohji das letzte Mal gesehen hatte.



[Nagi Naoe - Flur]


Dunkel. Verdammt.
Er hatte gerade noch gesehen, wie das Schwert aus der Hand des Rothaarigen geschleudert war und ein kaltes Lächeln war über seine Lippen gehuscht, aber jetzt war es dunkel und Nagi sah gar nichts mehr.
Das war ganz sicher nicht Crawfords Plan gewesen, sonst hätte er sie vorgewarnt. Also mussten diese nervenden Gegner dahinterstecken.

Die sich gerade aus dem Staub machen wollten.
"Nicht so hastig." Die Stimmen und Schritte waren genug für ihn, um sich zu orientieren. Und Farf wäre der letzte, der sauer sein würde, wenn er ihn mit erwischte, das passierte nunmal im Kampf.
Trotzdem warnte Nagi den Iren mit einem schnellen "Achtung" vor, er ging davon aus, dass Farf verstand, was er vorhatte, die anderen beiden aber seine Fähigkeiten nicht genug einschätzen konnten.

Und dann ging er in die Hocke und schickte den schnellen Schritten eine Druckwelle möglichst nah am Boden hinterher, die sie zu Fall bringen sollte.


21. Okt 2009 22:20
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Beitrag Re: Weiß Kreuz † Kapitel I: Nachtmahr - Part II

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[Ken Hidaka - bei Aya, Farfarello, Nagi - Flur]

Auch wenn Ken das Töten, die Missionen an sich und den damit verbundenen Adrenalin schon gewohnt war - was an sich schon eine traurige Sache war - , fühlten sich sein eigener Atem und Herzschlag momentan ungewohnt laut an, als er durch die Dunkelheit hechtete. Dieser Kerl... war doch ein Monster! Kein Mensch, bei dem man sich zurückhalten konnte, aber auch die übliche Vorgehensweise funktionierte bei ihm nicht... er war wie eine wildgewordene Bestie.
Und als hätte Farfarello gerade seine Gedanken gelesen, stieß er auch schon einen verrückten Schrei aus. Ken kniff kurz schmerzhaft ein Auge zusammen, als das von dem Iren geworfene Messer seine Schulter streifte. Unglücklicher erwischte es ihn und Aya mit Nagis Druckwelle, die ihr Ziel relativ genau erfasste und beide zum Stürzen brachte.

„Umpf... verdammt“, keuchte der Ex-Torwart und hörte auch schon, wie Farfarello sich näherte - ja, spürte fast schon, was der Irre vorhatte - und drehte sich schnell auf den Rücken, sodass er die Bugnuk nach oben richten konnte. Was auch immer der andere vorhatte; wenn er sich zu nah heranwagte, würden ihn erst einmal scharfe Krallen durchbohren, bevor er weitermachen konnte... was jemanden wie diesen Gegner vermutlich nicht mal stören würde. Aber es würde ihn kurz aufhalten und das zählte...


[Brad Crawford (NPC) - bei Schuldig - Gala]

Während Omi sich durch die Menge kämpfte, musste er sich an einigen anderen Besuchern eng vorbeidrängen und stieß dabei sogar direkt mit jemandem zusammen, der es ebenfalls eilig hatte: Yohji! Wenigsten hatten die beiden wieder zusammengefunden. Doch dank Schuldigs Richtungsangabe hatte nun auch Crawford den Standpunkt der beiden ermittelt. Was für ein Vorteil es doch war, übersinnliche Kräfte zu haben wie das Gedankenlesen; immerhin fielen inmitten der verwirrten Menge Gedanken von Auftragsmördern auf. Und dank Crawfords eigener Fähigkeit als Wahrsager wusste er auch schon, wie die Störenfriede aussahen. Genau in jenem Moment ging auch das Licht wieder an. Der Ansatz eines Lächelns machte sich für den Bruchteil einer Sekunde auf den Lippen des Amerikaners breit, verschwand aber sofort, als er einige der Männer Fujimotos Anweisungen gab. "Der kleine Junge und der Mann daneben mit den Locken sind unerwünschte Gäste. Schmeißt sie raus", befahl er ungerührt und nickte dabei in die Richtung. Die Männer in den Anzügen gingen zielstrebig auf Omi und Yohji zu; was nun?

Fujimoto war bereits außer Reichweite; wenn sie nicht auffliegen oder gewaltsam rausgeschmissen werden wollten, wäre ein Rückzug angesagt. Ein Kampf wäre inmitten der Menschenmenge eher unklug...
Crawford hatte andere Pläne. Während Fujimotos Männer auf Yohji und Omi zusteuerten, begab er sich selbst schnell zu Schuldig und sagte zu diesem: "Mach dich bereit zur Verfolgung." Das bedeutet, sie würden jetzt zur Garage gehen, denn auch Weiß war sicher nicht zu Fuß gekommen.

Währenddessen war Birman die einzige, die noch unentdeckt geblieben war. Auf der Damentoilette waren sämtliche Kabinen leer und als auch noch das Licht anging, hatte sie die perfekte Gelegenheit, um die Dokumente zu checken. Bingo! Dieser schmierige Kerl hatte eindeutig Dreck am Stecken und auf dem 'Vertrag' hatte sie es schwarz auf weiß als Beweis. Neben beachtlichen Schmiergeldsummen waren auch noch die Namen der anderen Beteiligten dieser Abmachung gelistet, perfekt. Das war schon mal ein großer Schritt in ihrem Auftrag, doch was war mit der Zielperson? Vielleicht sollte sie sich schnell mit den anderen in Verbindung setzen, bevor es zu spät war...


27. Okt 2009 21:23
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Notiz: Down Under, Baby!
Beitrag Re: Weiß Kreuz † Kapitel I: Nachtmahr - Part II
Bild [Birman - auf der Gala]

Sobald sie die Kabinentür hinter sich geschlossen hatte, öffnete sie den Umschlag sehr vorsichtig und sah sich den Inhalt an - sie hatte erst sogar noch ihre Handschuhe angezogen, nur um keine Spuren zu hinterlassen. Immerhin existierte Weiß offiziell nicht und selbst wenn sie kein Teil davon war, so würde sie keine Spuren hinterlassen, die auch nur irgendjemandem Indizien geben konnten.
Es stellte sich heraus, dass sie nicht falsch gelegen hatte - dieser sogenannte Vertrag zeigte eindeutig, dass der Kerl mittendrin steckte und zwar nicht nur bis zu den Knien. Nicht nur, dass sie mit diesem Dokument die gesamte Schmiergeldaffaire beweisen konnten, es waren sogar noch Namen anderer Beteiligter gelistet. Das würde für mehr Beweise sorgen - und mehr Gerechtigkeit, wenn die Polizei nicht dafür sorgte.
Birman starrte noch für wenige Momente auf das Papier und packte es dann fein säuberlich weg, nicht etwa in ihre Handtasche, sondern zusammengefaltet in ihr Strumpfband, neben die Pistole. Selbst wenn sie ihre Handtasche aus irgendeinem Grund fallen lassen musste, so würde sie das Dokument nicht verlieren.
Allerdings war schon viel Zeit vergangen und dass die Lichter ausgegangen waren, hatte auch nicht ganz normal auf sie gewirkt. Ganz zu schweigen davon, dass kein Panik ausgebrochen war und das ließ sie vermuten, dass die Zielperson noch immer lebte - und das hieß, dass Weiß auf Probleme getroffen war, welcher Natur auch immer.
Birman verließ die Damentoilette zügigen Schrittes, um sich nach den Männern umzusehen, auch wenn sie darauf achtete, ob sie auch ein anderes Bekanntes Gesicht erkennen konnte und ebenso versuchte auszumachen, wo die Zielperson war. Wo waren die vier nur?


2. Nov 2009 10:59
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Notiz: Drink up, me hearties! Yo-ho!
Beitrag Re: Weiß Kreuz † Kapitel I: Nachtmahr - Part II
Bild[Farfarello - Flur]

Mit einem selbstzufriedenen Grinsen stellte Farfarello, während er auf Ken zulief, fest, dass sein Messer Ken wenigstens gestreift hatte. Das Geräusch von einem ins Fleisch schneidendem Messer kannte der Ire nur zu gut, dafür musste er nicht einmal etwas sehen, dafür reichte sein Gehör aus.
Allerdings hörte er fast zeitgleich auch Nagis Warnung, was Farfarello vorsichtig werden liess. Er wusste, dass nun etwas kommen würde, dass auch ihm schaden könnte, weshalb er seinen Hechtsprung in Richtung Ken abbrechen musste. So konnte er auch der Abwehrhaltung des Weiß-Mitglieds entgehen und sein Körper wurde ausnahmsweise mal nicht durchbohrt.
Er spürte die Erschütterung, durch die Ken und Aya zu Fall gebracht wurde - Nagi hatte wohl eine Druckwelle abgefeuert - und hielt den Arm schützend vor sich, während er ein paar Schritte rückwärts machte. Es hätte ja immernoch sein können, dass die Druckwelle auch ihn traf, deshalb wollte der weißhaarige vorbereitet sein.

Und dann ging auch noch das Licht an - was wollte man mehr? Farf wusste zwar nicht wieso, es war ihm allerdings recht schnuppe, da er nun seine Beute wieder sehen konnte. Jetzt konnte der Spaß ja weitergehen...
"Ich kann dich sehen...", sagte er und leckte sich die Lippen, als er kann da am Boden mit seinem Bugnuk herumfuchteln sah.
"Und jetzt wirst du mir nicht mehr entkommen!", fügte Farfarello hinzu und näherte sich mit langsamen, aber bedrohlichen Schritten. Er hatte nun zwei weitere Messer gezückt und rieb die Klingen aneinander, wie man es vielleicht von einem Metzger gewohnt war...




Bild[Yohji Kudou - Gala]

"Omi!", sagte Yohji mit erstickter Stimme, als er unter all diesen Leuten ausgerechnet in seinen Partner gestoßen war, beziehungsweise dieser in ihn. Glück musste man haben! Das ging schneller als er gedacht hatte.
"Da bist du ja!", sagte er noch und sah sich verstohlen um, ob nicht jemand neben ihnen mithörte. Er konnte zwar nicht weit sehen aber wenn jemand neben ihnen lauschte würde ihm das doch noch auffallen.

"Was ist hier eigentlich los? Was ist mit dem Licht passiert?", flüsterte er, doch bevor Omi ihm antworten konnte, ging auch das Licht schon wieder an - eigentlich in einem sehr ungeschickten Moment. Denn Yohji sah, wie wieder etwas Bewegung in die Sache kam und sich auf einmal ziemlich bullig wirkende Wachmänner nach und nach zu Omi und ihm durchdrängelten. Anscheinend auf Befehl. Und auch diesen Fujimoto konnte der langhaarige nirgendwo ausmachen.
Mist...!, waren die Gedanken des Weiß-Mitglieds und er machte Omi mit einem Stupser auf die Wachen aufmerksam.

"Oh-oh! Das sieht nach Ärger aus, Omi. Vielleicht wärs besser, wenn wir uns jetzt ziemlich unauffällig davonmachen. Lieber keinen Aufruhr verursachen!", sagte er hektisch und machte sich bereits mit langsamen, aber immer schneller werdenden Schritten daran, sich an den Menschen vorbeizudrängeln, um in den nächsten Raum zu kommen. Er sah immer wieder zurück zu den Leuten von Crawford.
"Entschuldigung! Tut mir leid! War keine Absicht!!", sagte er, wenn er Leute dabei aus Versehen anrempelte. Aber vielleicht war es auch ganz geschickt, denn so brachte er umso mehr Leute zwischen sich und seinen Verfolgern. Er hoffte nur, dass Omi jetzt auch mitgekommen war!


Zuletzt geändert von Regulus am 2. Dez 2009 16:16, insgesamt 1-mal geändert.



25. Nov 2009 18:51
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Beitrag Re: Weiß Kreuz † Kapitel I: Nachtmahr - Part II
Bild[Schuldig – Gala]

Der Deutsche verdrehte die Augen, als Crawford die langweilige Anweisung gab die beiden Weiß-Mitglieder einfach nur rauszuwerfen. Er war kurz davor dem Schwarzhaarigen einen bissigen Kommentar ins Ohr zu zischen, bis dieser ihn aufforderte sich für die Verfolgung bereit zu machen. Das Grinsen auf seinem Gesicht wurde schlagartig breiter und er deutete kurz ein Nicken an. „Verstanden. Das wird ein Spaß!“ Er lachte kurz in sich hinein und wartete nur darauf, dass endlich losging.
Die Tatsache, dass das Licht wieder an war, hatte ihn nur kurz aufseufzen lassen. Nicht, dass es seine Fähigkeit Gedanken zu lesen irgendwie beeinflusste, aber im Dunkeln machte es einfach mehr Spaß. Es war verwirrender – für sein Opfer.


29. Nov 2009 00:32
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Beitrag Re: Weiß Kreuz † Kapitel I: Nachtmahr - Part II
Bild [ Brad Crawford - Gala]

Auch er hatte sogar den Ansatz eines Lächelns aufgesetzt - wenngleich nur für einen kurzen Moment - als er den Männern zunickte, die Verfolgung aufzunehmen und mit Schuldig Richtung Garage ging. Einige der Leute, an denen sie vorbei gingen, ließen erleichterte Seufzer aus, als das Licht wieder funktionierte. Der Weg nach draußen war momentan nicht schwer zu bahnen, da die Gäste allesamt verwirrt im Saal herumstanden.. Das galt allerdings auch für Yohji und Omi, die gut vorankamen und stets einige Leute zwischen sich und Fujimotos Männern hatten.

Birman sah beim Verlassen der Toilette sofort Yohji und Omi, die sich momentan auffällig gegen die Strömung der untätigen Menschen bewegten und fast den Ausgang erreicht hatten, gefolgt von den Männern in schwarz. Für sie wäre es einfach aufzuholen, da zwischen der Damentoilette und dem Ausgang kaum Menschen standen. Allerdings waren ihnen die Verfolger im wahrsten Sinne des Wortes an den Fersen und sie würden sofort ins Auto einsteigen und losfahren müssen, wenn sie noch davonkommen wollten, unabhängig davon, dass Aya und Ken noch nicht da waren. Was jetzt...?

Crawford und Schuldig erreichten inzwischen die Garage und ohne Zeit zu verschwenden, setzte sich der Amerikaner an das Steuer, dem Deutschen seinen Platz am Beifahrersitz überlassend. Dass zwei Mitglieder Schwarz‘ auf der Rückbank fehlten würde einem Außenstehenden nicht einmal wirklich auffallen - es war nicht so, als ob genau diese Zwei die gesprächigsten wären. 

Den Blick auf den Rückspiegel gerichtet, legte Crawford den Rückwärtsgang ein und manövrierte den Wagen mit einer brisanten Geschwindigkeit aus dem Parkplatz und nach draußen. Man brauchte kein Seher zu sein, um zu wissen, dass die anderen einen Vorsprung hatten; der Weg in die Garage hatte schließlich wenige kostbare Minuten gekostet. „Ich möchte, dass du ihre Gedanken filterst, damit wir ihnen folgen können“, erklärte er Schuldig, während sie die Garage verließen. Immerhin wussten sie nicht, wie das Auto von ihren Gegnern aussehen würde.

Bild [Ken Hidaka - bei Aya, Farfarello, Nagi - Flur]

Der Ex-Torwart biss die Zähne zusammen, denn Farfarello wirkte wie immer so psychopathisch, dass Ken sich innerlich gratulieren könnte, keine Angst zu haben. Dafür pumpte sein Adrenalin zu sehr, die Mission hatte Vorrang! 

Er rappelte sich schnell auf, gab dabei auch Aya eine helfende Hand, innerlich erleichtert darüber, dass der hellhaarige Irre kurz abgelassen hatte. Fast wollte er den anderen schon mit Kampfgebrüll konfrontieren, als weitere Schritte im Gang zu hören waren. „Was ist denn hier los?“, fragte eine Stimme und als Ken seinen Kopf leicht umwandte, entdeckte er überrascht, dass sie zu ihrem Target, Fujimoto, gehörte. Er und einige der Bodyguards... das war die perfekte Gelegenheit!

Fast schon bereute Ken es, dass Omi momentan nicht hier war, denn ein gezielter Schuss und ihr Target wäre erledigt gewesen. Er und Aya hätten es mit ihren Nahkampfwaffen schwieriger, denn nicht nur die Bodyguards, sondern auch Schwarz standen zwischen ihnen und der Erfüllung der Mission. Nichtsdestotrotz sprintete los, denn entgegen allem, was Farfarello unbesiegbar erscheinen ließ: Der Kerl lief nicht. Er könnte auch gar nicht laufen mit diesem seltsamen Band, das zu seiner Hose gehörte. Mit einem Tackle warf Ken einen der überrumpelten Bodyguards um, bevor er seine Bugnuk gegen den Hals des Targets drückte, gerade noch so, dass das Metall die Haut noch nicht durchbohrte, sich dabei hinter sein Schild stellte, damit Nagi keine direkten Angriffe einsetzen konnte. „Lasst uns gehen!“, forderte Ken. Es war ein Glücksspiel; er ging nur davon aus, dass Fujimoto Schwarz lebend von Bedeutung war, aber so oder so würde es wohl gleich blutig werden...


30. Dez 2009 23:11
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